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Xiaomi Mi Notebook Pro: Macbook-Pro-Hommage für China

Xiaomi Mi Notebook Pro: Macbook-Pro-Hommage für China


Martin Fischer

Xiaomi Mi Notebook Pro

(Bild: Xiaomi)

Mit dem Notebook Pro kopiert Xiaomi das Design des Macbook Pro. Im Inneren arbeiten aktuelle Intel-Prozessoren und eine Pascal-GPU von Nvidia.

Der chinesische Hersteller Xiaomi hat ein Notebook vorgestellt, das vom Design und der Bezeichnung an Apples Macbook Pro erinnert: das Mi Notebook Pro. Es kostet je nach Ausstattung umgerechnet zwischen 720 und 900 Euro und ist zunächst nur in China erhältlich.

Das 15,6 Zoll große Display löst mit 1920×1080 Bildpunkten auf (Full HD), ist 300 cd/m² hell (300 nits) und weist ein Kontrastverhältnis von 800:1 auf. Die linken und rechten Ränder sind besonders schmal. Das Gerät wiegt 1,95 kg und ist rund 1,6 cm dünn. Es wird mit vorinstalliertem Windows 10 Home ausgeliefert.



Xiaomi

Dank GeForce MX 150 mit Pascal-GPU soll das Mi Notebook Pro sogar eingeschränkt spielefähig sein.

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Bild: Xiaomi



Moderne Intel-Prozessoren mit 15 Watt TDP

Der Nutzer hat die Wahl zwischen zwei Prozessoren aus Intels aktueller Generation Kaby Lake Refresh: dem Vierkern-Prozessor Core i5-8250U mit einem Basistakt von 1,6 Ghz (Turbo-Takt bis zu 3,4 GHz) sowie dem Core i7-8550U mit einem Basistakt von 1,8 GHz (Turbo bis 4 GHz) und 8 statt 6 MByte L3-Cache. Beide Prozessoren verarbeiten dank Hyper Threading acht Threads gleichzeitig und sind mit einer Thermal Design Power von 15 Watt spezifiziert.

Je nach Variante bietet das Xiaomi Mi Notebook Pro 8 oder 16 GByte Arbeitsspeicher, die PCIe-SSD fasst bei allen Ausführungen 256 GByte. Als Grafikeinheit kommt Nvidias GeForce MX 150 mit 2 GByte GDDR5-Speicher zum Einsatz. Ihr Pascal-Grafikchip enthält 384 Kerne, dekodiert HEVC-Videos und steuert 4K-Bildschirme mit 60 Hz an. Nvidia zufolge soll die GeForce MX 150 eine knapp vier Mal so hohe 3D-Leistung bieten wie die Intel-Prozessorgrafik HD 620 – so laufen etwa E-Sport-Spiele wie Dota 2 oder Overwatch flüssig.

HDMI und USB-C

Displays lassen sich über HDMI und eine der beiden USB-C-Buchsen ansteuern. Darüber hinaus bietet das Notebook Pro noch zwei USB-3.0-Buchsen, einen SD-Kartenleser und einen 3,5-mm-Kopfhörerausgang. Thunderbolt-Anschlüsse hat das Notebook Pro nicht. Im Touchpad ist ein Fingerabdruckscanner integriert, die englischsprachige Tastatur ist im Vergleich zu jener des MacBook Pro etwas größer. Das Mi Notebook Pro soll mit einer Akku-Ladung je nach Einsatzzweck bis zu neun Stunden durchhalten. Der 60-Wattstunden-Akku soll innerhalb von 35 Minuten bereits zur Hälfte geladen sein.

Das Mi Notebook Pro ist derzeit nur in China erhältlich; über etwaige Pläne des Herstellers, das Notebook auch in Europa anzubieten, ist nichts bekannt. Beim Import besteht das Risiko, dass das Gerät nicht eingeführt werden kann: Das Computermagazin c’t hatte vor einem Jahr versucht, das an Apples Macbook Air angelehnte Xiaomi Notebook Air zu importieren, war damit aber mangels CE-Zeichen beim Zoll gescheitert. Siehe auch:

(mfi)