/Wer fliegt raus? Keine Job-Garantie für ihre Minister!

Wer fliegt raus? Keine Job-Garantie für ihre Minister!

Angela Merkel stellte sich bei RTL den Fragen der Bürger.
Bild: dpa

Fünf Wochen sind es noch bis zur Bundestagswahl, alle aktuellen Umfragen sehen die Union klar vor der SPD. “Wo ist der Wahlkampf?”, fragen sich da viele Wähler. Während bei Anne Will im Ersten darüber philosophiert wird, ob man hinsichtlich der Bundestagswahl feststellen muss: “Merkel oder Merkel – Hat Deutschland nur diese Wahl?”, stellt sich die Bundeskanzlerin in der RTL-Sendung “Deutschland fragt nach” selbst den Bürgern.

Die interessantesten Erkenntnisse aus der Sendung hier zusammengefasst!

Merkel zur Autoindustrie: “Ich bin sauer”

So hat sich Merkel enttäuscht von der deutschen Autobranche gezeigt. “Ich bin sauer”, sagte die CDU-Chefin in der RTL-Fragerunde. Sie sei vier Jahre lang Umweltministerin gewesen. “Ich hab das alles miterlebt, wie die Automobilindustrie zum Teil auch sagt, was sie alles nicht kann, und dass sozusagen hier richtig hintenrum betrogen wurde, dass man einfach die Vorgaben ausgenutzt hat.”

Die Autobranche habe einen “nicht zu vernachlässigenden Schaden” riskiert, sagte Merkel. “Das hat sie auch so weit es geht wieder selbst gutzumachen.” Nun gehe es darum, Autofahrer vor Fahrverboten zu bewahren, unter anderem durch die geplanten Updates der Motorsoftware bei neueren Diesel-Autos, um die Abgasreinigung zu verbessern.

Merkel über Erdogan und den Fall Akhanli

Die auf Wunsch der Türkei erfolgte Festnahme des Kölner Schriftstellers Dogan Akhanli in Spanien kritisierte Merkel scharf. “Ich sage dazu, dass das aus meiner Sicht nicht geht”, sagte Merkel am Sonntag. Sie sei sehr froh, dass Spanien Akhanli, der nur die deutsche Staatsbürgerschaft hat, erst einmal freigelassen habe. Die Bundesregierung sei mit Spanien in Kontakt. Man dürfe die internationalen Organisationen wie Interpol nicht “für sowas” missbrauchen.

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schließt eine nochmalige Verschärfung der deutschen Linie nicht aus. “Wir müssen uns immer wieder die Schritte vorbehalten”, sagte sie am Sonntagabend in Sender RTL auf eine Frage nach härteren Sanktionen. Zugleich sagte sie: “Wir haben jetzt schon sehr hart reagiert.”