/WEC: Lotterer bei Rebellion Deutsches Sportwagenass bleibt in der LMP1

WEC: Lotterer bei Rebellion Deutsches Sportwagenass bleibt in der LMP1

— 14.12.2017

Deutsches Sportwagenass bleibt in der LMP1

Das Rebellion-Team kehrt mit zwei LMP1-Prototypen in die Topklasse der Sportwagen-Weltmeisterschaft zurück. Mit an Bord: der Deutsche André Lotterer.

Nur André Lotterer, Paul Dalla Lana und Darren Turner haben seit der Gründung der Sportwagen-WM WEC 2012 alle 41 Rennen absolviert. Und Lotterer wird auch nach dem Porsche-Rückzug 2018/2019 an Bord bleiben – mit dem privaten LMP1-Team Rebellion. Die Schweizer steigen nach einem Jahr wieder in die Top-Prototypen-Klasse auf.

Noch ist unklar, welches Fahrzeug zum Einsatz kommt. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um einen Oreca-Flitzer, der auf Basis des LMP2-Wagens entsteht. Angeblich arbeitet Motorhersteller Gibson bereits an einer stärkeren Ausbaustufe des 600 PS starken 4,2-Liter-V8-Saugers.

André Lotterer bleibt der WEC erhalten

Neben André Lotterer übernimmt Rebellion auch den Schweizer Neel Jani von Porsche. Er war schon von 2009 bis 2013 für Rebellion in Le Mans unterwegs. Bruno Senna und Mathias Beche werden aus dem LMP2-Team von 2017 übernommen. Neu an Bord sind Gustavo Menezes und Thomas Laurent, die sich bei anderen Teams in der LMP2 positiv in Szene gesetzt haben.

Derzeit sind für die kommende Saison neun LMP1-Flitzer geplant: zwei von Toyota, zwei von Rebellion, zwei von SMP, einer von DragonSpeed, einer von Ginetta und einer von Kolles.

Weil Rebellion wahrscheinlich auch beim 24-Stunden-Rennen von Daytona startet, könnte Lotterer auch dort mit von der Partie sein. Nicht aber Senna: Der Brasilianer komplettiert das Autosport-Aufgebot um Fernando Alonso.