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Webentwicklung: ZK 8.5 vereinfacht die Client-Server-Kommunikation

Webentwicklung: JK 8.5 vereinfacht die Client-Server-Kommunikation

Mit Version 8.5.0 führen die Macher WebSocket zur Kommunikation ohne HTTP-Requests ein. Außerdem gibt es eine Komponente für die clientseitige Datenverwaltung und das Rendering von als JSON-Objekten übermittelter Inhalte.

Das Webframework ZK bietet in Version 8.5.0 eine verbesserte Kommunikation zwischen dem Backend und dem Frontend. ZK ist in Java verfasst und ermöglicht das Erstellen von Webanwendungen mit Komponenten und geringem Programmieraufwand. Die Macher sind von jeher mit dem Slogan “Ajax without JavaScript” angetreten. Mit der Zeit kamen aber stets neue Client-Techniken hinzu, sodass die Macher ZK 8.5 mit “Harvest JavaScript from Java roots” bewerben.

Zu den Neuerungen gehört eine WebSocket-basierte Update-Engine, sodass die Kommunikation zwischen dem Server und WebSocket-fähigen Clients über das Kommunikationsprotokoll für die bidirektionale Verbindung statt über HTTP-Requests erfolgt. Zudem ermöglicht das Protokoll den Push von Inhalten vom Server an den Client.

Ebenfalls neu ist die Fragment-Komponente, die einen Datencontainer mit einem Renderer kombiniert. Sie speichert die Daten vom Server als clientseitige JSON-Objekte und setzt sie in HTML-Elemente um. Der Client verfolgt die Datenänderungen, was die Zahl der Knoten für die Datenanbindung an den Server reduziert.


Dei Fragment-Komponente verwaltet und rendert Daten clientseitig.

Als grafische Werbung für ZK 8.5 erntet das Java-Maskottchen Duke die JavaScript-Erträge.

(Bild: ZKOSS
)

Das mit Version 8.5 eingeführte Splitlayout unterteilt einen Bereich entweder horizontal oder vertikal in zwei Fenster, zwischen denen sich ein Balken befindet, über den Endanwender die tatsächliche Größe der einzelnen Fenster bestimmen. Splitlayout-Elemente lassen sich ineinander verschachteln.

Weitere Neuerungen wie die Möglichkeit, den Browserverlauf zu ändern, lassen sich den Release Notes entnehmen. Das ZK Framework ist in der Community Edition kostenfrei unter LGPG-Lizenz verfügbar. Die Professional-Variante mit zusätzlichen Komponenten und Werkzeugen sowie einer kommerziellen Lizenz kostet 900 US-Dollar pro Entwickler und Jahr. Darüber hinaus gibt es eine Enterprise-Lizenz.


(rme)