/Wahlkampf-Affäre – Russische Anwältin belastet Trump-Sohn schwer

Wahlkampf-Affäre – Russische Anwältin belastet Trump-Sohn schwer

Was hat Donald Trump Jr. (39) mit der russischen Anwältin wirklich vereinbart?
Bild: dpa

Die russische Anwältin Natalia Weselnizkaja (42) belastet Präsidentensohn Donald Trump Jr. (39) schwer. Im Juni 2016 soll es zwischen den beiden ein Treffen gegeben haben. Dabei soll sie ihm schmutzige Details über Hillary Clinton versprochen haben, die seinem Vater im Wahlkampf helfen sollten, berichtet “bild.de”.

Donald Trump Jr. traf sich mit der russischen Anwältin Natalia Weselnizkaja

Was sich wirklich zwischen den beiden abgespielt hat, ist bislang nicht bekannt gewesen. Doch Weselnizkaja meldete sich nun zu Wort. Es soll eine Einigung zur Zusammenarbeit im Wahlkampf gegeben haben. Er soll ihr auch eine Minderung der aktuellen Sanktionen gegen Russland in Aussicht gestellt haben. Dafür habe er dann um schriftliche Belege gebeten, die Clintonkompromittieren sollten. Explizit sei es dabei um illegale Wahlfinanzierung gegangen. Doch dies habe die Anwältin nicht liefern können. Trump Jr. soll in dem Fall demnächst aussagen.

Auch Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll in die Russland-Affäre verwickelt sein

Der älteste Sohn des Präsidenten gab bereits im Juli unter Druck zu, sich im Wahlkampf 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen zu haben – von der er sich heikle Informationen über die damalige Gegenkandidatin seines Vaters, die Demokratin Hillary Clinton, versprach. An der Begegnung sollen auch Trumps Berater und Schwiegersohn Jared Kushner sowie sein damaliger Wahlkampfchef Paul Manafort teilgenommen haben. Trump Jr. spielte das Treffen im Interview mit Sender Fox News aber herunter.

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gea/jat/news.de/dpa