/Wahl-Werkzeugkasten: Google-Navigation nach Wahlkreisen

Wahl-Werkzeugkasten: Google-Navigation nach Wahlkreisen

Wahl-Werkzeugkasten: Google-Navigation nach Wahlkreisen


Hans-Peter Schüler

Google hat anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl die Kandidatenlisten für alle Wahlkreise in einer Webseite aufbereitet. Dort kann man zum Beispiel nach Selektion eines Wahlkreises gezielte Suchanfragen zu einzelnen Kandidaten starten.

Der Suchmaschinenbetreiber Google hat eine Orientierungs-Webseite mit Recherchehilfen zu allen Kandidaten der bevorstehenden Bundestagswahl freigeschaltet. In Zusammenarbeit mit der dpa-Tochter dpa-infocom hat der Konzern die amtlichen Bewerberlisten zusammengetragen und nach Kandidaten und Wahlkreisen durchsuchbar gemacht.

Vor der Bundestagswahl

Am 24. September ist Bundestagswahl und bis dahin konkurrieren die Parteien vor allem auch mit ihren Wahlprogrammen erneut um die Stimmen der Wähler. Wie schon vor vier Jahren nimmt heise online die Programme der aussichtsreichen Parteien wieder in täglicher Folge bezüglich der Ankündigungen fürs Digitale unter die Lupe:

  1. Positionen von CDU/CSU
  2. Positionen der SPD
  3. Positionen der Linken
  4. Positionen der Grünen
  5. Positionen der FDP
  6. Positionen der AfD

Wenn man entweder über die Postleitzahl oder eine Landkarten-Auwahl einen Wahlkreis selektiert, präsentiert die Webseite dieselben Namen, die am 24.9. auch auf dem Stimmzettel des betreffenden Wahlkreises auftauchen werden – in der Rubrik “Erststimme” die jeweiligen Bewerber der Parteien und unter “Zweitstimme” die vordersten Kandidaten der jeweiligen Landesliste. Alternativ lassen sich Kandidaten auch direkt über ihren Namen finden.

Wahl-Recherche

Zu jedem Namen offeriert die Seite per Mausklick eine Google-Suche, auf deren Trefferliste zusätzlich zu den relevanten Weblinks auch Platz für eine Selbstdarstellung des jeweiligen Bewerbers reserviert ist. So kann man sich bequem einen Eindruck über seine persönlichen Wahlalternativen verschaffen. Die bundesweiten Spitzenkandidaten der Parteien sind über einen eigenen Karteireiter recherchierbar, und unter der Überschrift “Weiterführende Angebote” findet man Links zu den verwendeten Informationsquellen, darunter auch zur Bundeszentrale für politische Bildung.

Siehe dazu auch:

Die Google-Seite ist ein Bestandteil eines Wahl-Werkzeugkastens, der außerdem unterschiedliche Analysen über Suchanfragen nach den aktuellen Spitzenpolitikern enthält. Eine derartige Webseite gehört zum Google-News-Labs-Projekt Wahl2Q17, eine andere enthält wie bereits 2013 eine Google-Trends-Analyse mit einer Timeline, wie oft zuletzt nach den aktuellen Spitzenkandidaten gesucht wurde.

Welche Möglichkeiten das Internet außerdem bietet, um die Beliebtheit von Wahlkandidaten zu erforschen, beschreibt beleuchtet c’t ausführlich in der aktuellen Ausgabe 19/2017.


(hps)