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VMware kündigt Workstation 14 Pro und Fusion 10 Pro an

VMware kündigt Workstation 14 Pro und Fusion 10 Pro an


Jens-Henrik Söldner, Torsten Volk

Mit den kommenden Versionen Workstation 14 Pro und Fusion 10 Pro aktualisiert VMware seine Desktop-Virtualisierungspakete. Vor allem für Entwickler finden sich Neuerungen. Die Software soll bereits im Oktober erscheinen.

Im Oktober will VMware aktualisierte Versionen seiner Desktop-Hypervisoren Workstation 14 Pro und Workstation 14 Player für Windows und Linux zur Verfügung stellen. Workstation ist das ursprüngliche Produkt des Konzerns, mit der die Server-Virtualisierung in die x86-Welt mit der Version 1.0 im Jahr 1999 Einzug hielt.

Workstation

Üblicherweise ist Workstation der erste Hypervisor, den der Hersteller mit neuen Funktionen ausstattet – meist zieht der große Bruder ESXi beziehungsweise vSphere nach kurzer Zeit nach.

In der VMware-Community sorgten Anfang 2016 Meldungen für Aufregung, dass der Konzern das Team der Workstation in den USA entlassen hatte und die weitere Entwicklung nach China verlagerte. Dennoch finden sich einige Neuerungen in der neuen Pro-Ausgabe. Hierzu zählt ein erweiterter Simulator für Störungen im Netzwerk, mit denen Entwickler erproben können, wie ihre Applikation auf Latenzen im Netzwerk reagiert. Ferner sollen Administratoren ESXi Servern einfacher verwalten können – nachdem VMware den Windows-basierten vSphere Client mit Version 6.5 endgültig abschaffte, ist die Workstation für manche Anwendungsfälle eine Alternative zum relativ trägen vSphere Web Client.

Fusion

VMware will außerdem Fusion aktualisieren, es handelt sich um das Pendant von Workstation für Mac-Nutzer. Die Liste der geplanten Neuerungen liest sich umfangreicher, wobei Fusion bislang üblicherweise etwas weniger geboten hat als die Windows-/Linux-Variante. Neben einer überarbeiteten Oberfläche sind es vor allem eine weitgehende Steuerung über APIs, die Fusion 10 für Entwickler attraktiver machen sollen. Einen ähnlichen Ansatz hat VMware bereits 2015 mit AppCatalyst verfolgt, einer API-gesteuerten Fusion Engine, um die es seitdem ruhig geworden ist.

VMware Workstation soll Anfang Oktober zum Download bereitstehen, als Listenpreise ruft der Hersteller 249,99 US-Dollar (Workstation 14 Pro) und 149,99 US-Dollar (Workstation 14 Player) auf. Fusion soll ebenfalls im Oktober erscheinen, VMware beziffert die Listenpreise auf 159 US-Dollar (Fusion 10 Pro) und 79 US-Dollar (Fusion 10).


(fo)