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Vive Focus: HTCs Standalone-VR-Brille kommt nicht nach Europa

Vive Focus: Standalone-VR-Brille kommt nicht nach Europa

HTC hat eine Standalone-VR-Brille für den chinesischen Markt angekündigt. In Europa soll die Vive Focus allerdings nicht auf den Markt kommen – HTC hat Googles Daydream den Rücken zugekehrt.

HTC hat seine Standalone-VR-Brille für den chinesischen Markt endlich offiziell enthüllt. Angeteasert wurde ein solches eigenständiges VR-Headset, das ohne angeschlossene Hardware wie Smartphone oder PC auskommt, schon seit Monaten. Eine Überraschung gibt es trotzdem: Die Vive Focus kommt ausschließlich nach China. In den USA, Europa und anderen westlichen Märkten ist keine Veröffentlichung geplant, sagte ein Sprecher dem VR-Magazin roadtovr.com. Gründe nannte er nicht.

In China unterstützt die Vive Focus HTCs hauseigene Content-Plattform Viveport. In Europa sollte die VR-Brille eigentlich auf Googles Daydream setzen. Daraus wird allerdings nichts: HTC hat Daydream den Rücken gekehrt und Pläne für einen Marktstart im Westen verworfen. Googles VR-Vizepräsident Clay Bavor reagierte auf Twitter: HTC und Google wollen trotzdem Partner bleiben, sagt er.

HTCs Vive Focus beherrscht Inside-out-Tracking über zwei eingebaute Kameras, sodass die Position der Brille – und somit des Trägers – auch ohne externe Kameras verfolgt werden kann. Die Focus basiert auf einem Snapdragon 835 und hat ein AMOLED-Display. VR-Inhalte lassen sich mit einem kleinen Controller steuern, der mit einem Trackpad ausgestattet ist. Neben HTC arbeiten weitere Unternehmen an eigenständigen VR-Brillen, darunter Lenovo und Oculus.


(dahe)