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Visor: Dell baut VR-Brille auf Basis von Windows Mixed Reality

Visor: Dell baut VR-Brille auf Basis von Windows Mixed Reality


Daniel Herbig

Dell hat im Vorfeld der IFA ein eigenes VR-Headset namens Visor vorgestellt. Das Headset basiert auf Microsofts Windows-Mixed-Reality-Plattform und funktioniert ohne externes Tracking.

Auf der diesjährigen Games Developers Conference hat Microsoft die Entwicklungsplattform Windows Mixed Reality vorgestellt. Jetzt hat Dell eine neue VR-Brille angekündigt, die auf Basis von Windows Mixed Reality entwickelt wurde. Die Namensgebung ist allerdings etwas irreführend: Dells Visor ist eine reine VR-Brille wie Oculus Rift oder HTC Vive, kein AR-Gerät wie Microsofts Hololens.

Die Visor lässt sich mit einem Band auf die Stirn schnallen und mit einem Rädchen feinjustieren. Das Headset lässt sich außerdem vorne hochklappen – man kann also zwischendurch in die Realität zurückkehren, ohne die Brille komplett absetzen zu müssen. Dells VR-Headset wird per HDMI oder USB an einen PC mit Windows verbunden.

Als Windows-Mixed-Reality-Gerät funktioniert Dell Visor ohne externes Positionstracking. Stattdessen sitzen innerhalb des Headsets Kameras, die die Position des Trägers im Raum bestimmen sollen. Spezielle Controller gibt es nicht, die Visor funktioniert mit den VR-Bewegungscontrollern von Microsoft.

Quelle: Microsoft / WIndows

Die Dell Visor wird im Rahmen der Microsoft-Konferenz auf der IFA am 1.9. gezeigt. Der US-Preis liegt bei 360 US-Dollar. Neben Dell arbeiten Unternehmen wie Acer, Asus, HP und Lenovo ebenfalls an VR-Brillen auf Basis von Windows Mixed Reality arbeiten.

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(dahe)