/Vision EQ Fortwo: Daimlers Studie für autonomen Elektro-Smart ohne Lenkrad

Vision EQ Fortwo: Daimlers Studie für autonomen Elektro-Smart ohne Lenkrad

Vision EQ Fortwo: Daimlers Studie für autonomen Elektro-Smart ohne Lenkrad


Axel Kannenberg

(Bild: Daimler)

Ohne Pedale und ohne Lenkrad: Daimler zeigt mit seiner Konzeptstudie Smart Vision EQ Fortwo wie das selbstfahrende Carsharing-E-Auto der Zukunft aussehen soll.

Autohersteller Daimler will mit der Studie Smart Vision EQ Fortwo zeigen, wie ein autonomes Stadtauto im Jahre 2030 aussehen könnte. Der selbstfahrende Wagen soll seine Passagiere auf Smartphone-Abruf abholen können und damit Taxiunternehmen und Mitfahrapps wie Uber Konkurrenz machen. Es ist der erste Daimler, der komplett auf Lenkrad und Pedale verzichtet. Daimler bezeichnet es als das „radikalste Carsharing-Konzeptauto überhaupt“.

EDer Smart Vision EQ Fortwo kann bis zu 250 km weit fahren, verspricht der Autohersteller. Dafür soll eine Batterie mit 30 kWh ausreichen. Geladen wird der Wagen induktiv. Mit 2,7 Meter Gesamtlänge bleibt die Studie sehr kompakt und wird auf einer Sitzbank für zwei Menschen dennoch ausreichend Platz bieten. Nur viel Gepäck dürfen sie wohl nicht mitbringen. Die Türen öffnen sich flügelartig über die Hinterachse hinweg; das soll die Kollisionsgefahr mit Radfahrern und Fußgängern reduzieren.

An Vorderfront und den Seiten sind Projektionsflächen angebracht. Zum Beispiel könnten so im Verkehrsgeschehen Hinweise für Fußgänger eingeblendet werden; ebenso könnten die Flächen auch Werbung anzeigen. Über einen breiten Flachbildschirm im Fahrgastraum können die Passagiere im Netz surfen oder Filme schauen und sich so die Fahrzeit vertreiben. Dazu kommen noch LED-Displays anstelle der Scheinwerfer und Heckleuchten ferner mit Spezialfolie beklebte Seitenfenster, auf die innen projiziert werden kann, so dass der autonome Wagen über reichlich Flächen für Informationsdarstellung verfügt.

Daimler will die Studie bei der IAA Mitte September präsentieren und damit für seine neue Produktmarke EQ trommeln. Bis 2022 will man mindestens zehn neue Elektroautos in Serie gebracht haben – vom smart bis zum SUV.

Siehe auch bei heise Autos:

(axk)