/Viel Lärm um Nichts – warum die AfD scheitert

Viel Lärm um Nichts – warum die AfD scheitert

Die AfD hatte es in den letzten Monaten nicht leicht. Schlingerkurs, interne Querelen und Skandale machten der Partei zu schaffen. Für was die deutschland/”>Alternative für Deutschland steht und was sie will, weiß sie selbst nicht so genau, denn viele Lager wollen verschiedene Dinge. Kein Wunder also, dass auch die Wähler von Petry, Gauland und Co. Abstand nehmen. Nach jüngsten Umfragen schwankte die AfD zwischen 6,5 und 7 Prozent.

Bundestagswahl 2017: AfD gerät ins Hintertreffen

Jüngste Prognosen sehen die Partei auch bei der Bundestagswahl 2017 im Hintertreffen. Es ist nicht mehr viel übrig, von hochtrabenden Plänen koalitionsfähig zu sein. Laut neuesten Prognosen kommen sie bei der bevorstehenden Wahl auf circa 6,8 Prozent. Damit wären sie zwar im Bundestag vertreten, kämen jedoch nur auf 42 Sitze, damit die schwächste Partei und könnten somit nur verschwindend gering politisch Einfluss nehmen.

Darum verlieren die AfD-Wähler das Vertrauen in die Rechtspopulisten

Doch warum stürzen die Umfragewerte der AfD immer weiter ab? Zum einen liegt es daran, dass das große Zugpferd der AfD, die Flüchtlingskrise, an Wichtigkeit verliert. Sonst ist kaum eine Linie bei der AfD zu erkennen. Und selbst bei den Anhängern der Alternative für Deutschland stellt sich Ernüchterung ein, wenn sie sehen müssen, wie wenig sich in den Landtagen bewegt, in denen die AfD vertreten ist.

Regierungsarbeit? Fehlanzeige! – AfD agiert ohne Ziel und Verstand

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Studie des “Wissenschaftszentrum Berlin”. Diese untersuchte, was einzelne Parteien, die in den vergangenen Jahren in Landtage gewählt wurden, am Ende überhaupt erreichten. Dabei wurden eben auch zehn von 13 AfD-Landtagsfraktionen untersucht. Das ernüchternde Ergebnis: Nur die Hälfte zeigte überhaupt ein Interesse an der Parlamentsarbeit. Nach einer Beteiligung bei wichtigen Diskussionspunkten in den Parlamenten sucht man bei der AfD oft vergebens. Man muss den Eindruck gewinnen, dass die AfD mit einer Regierungsverantwortung überfordert ist. Wenn sich das schon in den Landtagen abzeichnet, ist der Vertrauensschwund der Wähler auf Bundesebene natürlich nur eine logische Konsequenz.

Viel Lärm um Nichts – Alternative für Deutschland setzt vor allem auf Propaganda

Zumeist nutze die AfD Diskussionsrunden nur als “PR-Tool”, heißt es in der Studie. Sie dienen als Bühne der Provokation und des Protests. Vorschläge oder eine umfassende Einsicht in die politischen Themen vermisst man hingegen. So wendet sich selbst die Basis zunehmend von den AfD-Politikern ab. Von der Alternative für Deutschland in einer künftigen Bundesregierung wird wohl das Gleiche zu erwarten sein: Viel Lärm um Nichts.

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gea/jat/news.de