/Verteidigungsministerin hilft Niedersachsen nicht aus der Krise

Verteidigungsministerin hilft Niedersachsen nicht aus der Krise

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen tritt Spekulationen entgegen, sie wolle in die niedersächsische Landespolitik wechseln. “Mein Platz ist in Berlin“, sagte die CDU-Politikerin, die aus dem Bundesland stammt, der “Passauer Neuen Presse”. Bernd Althusmann sei ein hervorragender Spitzenkandidat der CDU. “Er hat Regierungserfahrung, kennt das Land wie seine Westentasche und wäre ein klasse Ministerpräsident für Niedersachsen.”

Leyen betonte, sie wolle auch nach der Bundestagswahl im Herbst Verteidigungsministerin bleiben. Aus der Truppe komme viel positive Resonanz für den eingeleiteten Modernisierungsschub. “Die Bundeswehr hat wieder mehr Personal. Der Materialstau wird aufgelöst und Gerät und Ausrüstung auf den Weg gebracht.” Weil in zwei Jahren nicht aufgeholt werde, was in 25 Jahre gekürzt worden sei, “möchte ich weitermachen und diesen Prozess weiter begleiten”.

Skandale in der Kaserne in Pfullendorf, rechtsextreme Umtriebe um den terrorverdächtigen Oberstleutnant Franco A. und zuletzt Todesfälle im Auslandseinsatz in Mali hatten die Amtszeit von der Leyens zuletzt belastet. Die CDU-Politikerin war unter Kanzlerin Angela Merkel bereits Familienministerin sowie Ministerin für Arbeit und Soziales.

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