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US-Präsident pöbelt gegen Japan und hat keine Geduld für Nordkorea

Donald Trump befindet sich derzeit auf Asienreise.
Bild: dpa

US-Präsident Donald Trump hat bei seiner Reise nach Japan dem Land eine unfaire Handelspolitik vorgeworfen. “Wir wollen fairen und offenen Handel, aber im Augenblick ist unser Handel mit Japan nicht fair und offen”, zitiert ihn “spiegel.de”. Toll fand er aber, dass Japan Waffen der USA kaufe. Doch auch in Sachen Autos ist Trump verstimmt. Denn die Japaner würden Millionen Autos in Amerika verkaufen. Doch dies sei eine Einbahnstraße. Ein Handelsdefizit für die USA sei daher die Folge.

Trump: Strategische Geduld der USA ist im Fall Nordkorea zu Ende

Trump hat auch an die Adresse Nordkoreas seine Position wiederholt, dass die Ära strategischer Geduld seitens der USA zu Ende sei. “Wenn die Leute sagen, meine Rhetorik sei zu stark, sollten wir uns ansehen, wohin wir mit schwacher Rhetorik in den vergangenen 25 Jahrengekommen sind”, sagte Trump am Montag in Tokio in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Japans Premier Shinzo Abe.

USA wichtiger Verbündeter Japans gegen Nordkorea

Der japanische Regierungschef kündigte an, dass Japan und die USA im Konflikt um Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm den Druck auf das Land erhöhen wollten. Dies sei nicht die Zeit für Dialog mit Nordkorea. Dialog um des Dialoges willen mache keinen Sinn, sagte Abe. “Wir wollen durch alle möglichen Mittel den Druck auf Nordkorea bis zum Maximalen erhöhen.” Japan steht unter dem atomaren Schutzschild der USA. Zugleich ist Japan wichtiger Verbündeter der USA in der Region.

Am Dienstagmorgen (Ortszeit) wird Trump ins südkoreanische Seoul weiterreisen. 

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gea/news.de/dpa