/Unter 17 cm: Ultrakompakte Grafikkarte GeForce GTX 1080 für Mini-ITX-Systeme

Unter 17 cm: Ultrakompakte Grafikkarte GeForce GTX 1080 für Mini-ITX-Systeme

Unter 17 cm: Ultrakompakte Grafikkarte GeForce GTX 1080 für Mini-ITX-Systeme


Martin Fischer

Gigabyte GeForce GTX 1080 Mini ITX 8G

(Bild: Gigabyte)

Gigabyte hat eine 16,9 cm lange GeForce GTX 1080 vorgestellt, die in besonders kompakte Gehäuse passt und trotzdem so schnell sein soll wie Nvidias Referenzkarte.

Gigabyte hat die bislang kompakteste Variante einer GeForce GTX 1080 vorgestellt. Die Grafikkarte läuft unter der Bezeichnung Gigabyte GeForce GTX 1080 Mini ITX 8G und ist nur knapp 17 cm lang – also rund 10 cm kürzer als Nvidias Referenzmodell. Dadurch passt sie auch in besonders enge Mini-ITX-Gehäuse, belegt allerdings aufgrund ihres Kühlsystems mitsamt 90-Millimeter-Lüfter einen zweiten Slot in der Breite. In Deutschland ist die Grafikkarte bisher noch nicht erhältlich, auch einen Preis hat Gigabyte nicht bekannt gegeben.



Gigabyte

Über einen achtpoligen PCIe-Stecker verbindet man die kurze Gigabyte-Karte mit dem Netzteil.

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Bild: Gigabyte



Taktfrequenzen wie bei Nvidias Referenzkarte

Im Vergleich zur Nvidia-Referenzkarte lässt Gigabyte den GP104-Grafikchip mit der gleichen Taktfrequenz laufen, nämlich mit 1607 MHz Basis- und 1733 MHz Turbo-Takt. Im über ein Software-Tool einstellbaren OC-Modus garantiert Gigabyte 1632 beziehungsweise 1771 MHz. Liegen Leistungsaufnahme und GPU-Temperatur unter von Gigabyte vorgegebenen Maximalwerten, darf sich die GPU sogar noch über die Turbo-Taktfrequenz hinaus übertakten. Der GDDR5X-Speicher fasst 8 GByte an Daten.

Der GPU104-Grafikchip enthält insgesamt 2560 Rechenkerne, die theoretisch 8,87 Billionen Gleitkommaoperationen pro Sekunde (TFlops) bei einfacher Genauigkeit durchführen (FP32). FP16- und FP64-Berechnungen laufen auch, aber nur mit einem Bruchteil der FP32-Geschwindigkeit. Der Grafikchip unterstützt alle aktuellen 3D-Schnittstellen, etwa DirectX 12 (Direct3D 12_1), Vulkan 1.0, OpenGL 4.5, sowie die GPGPU-Schnittstellen CUDA und OpenCL – letztere allerdings nur nach dem Standard 1.2 statt 2.0. Nvidia konzentriert sich hierbei lieber auf seine hauseigene Schnittstelle CUDA.

Vier Displays mit 4K

Über ihre fünf Display-Anschlüsse bindet die Gigabyte GeForce GTX 1080 Mini ITX 8G maximal vier Displays gleichzeitig an. Dafür stehen ihr drei DisplayPort 1.4 (4K, 120 Hz), ein HDMI 2.0 (4K, 60 Hz) und ein Dual-Link-DVI-Anschluss (2560×1600, 60 Hz) zur Verfügung. Für den Betrieb muss man die Karte über einen achtpoligen Stromstecker mit dem Netzteil verbinden.Gigabyte empfiehlt ein 500-Watt-Netzteil.


(mfi)