/Unfassbar! Sind DIESE Personen alle in die Russland-Affäre verwickelt?

Unfassbar! Sind DIESE Personen alle in die Russland-Affäre verwickelt?

In der Russland-Affäre gerät das Umfeld von US-Präsident Donald Trump immer stärker in den Fokus. Das FBI-Team des Sonderermittlers Robert Mueller untersucht, ob es im Wahlkampf Absprachen des Lagers des Republikaners mit dem Kreml gegeben hat. Wer ist involviert? Eine Auswahl:

Im Visier: Donald Trumps Ex-Berater Michael Flynn

Trumps früherer Nationaler Sicherheitsberater gibt zu, bei FBI-Vernehmungen vorsätzlich falsche Angaben über Kontakte mit dem damaligen russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, gemacht zu haben. Mit ihm sprach er im Dezember 2016 widerrechtlich über US-Sanktionen gegen Moskau und ein bevorstehendes Votum über eine UN-Resolution zur israelischen Siedlungspolitik, obwohl noch Trumps Vorgänger Barack Obama im Amt war. Flynn musste im Februar 2017 seinen Posten räumen und kooperiert anscheinend mittlerweile mit dem FBI.

Justizminister Jeff Sessions befangen

Der Justizminister hatte noch vor Amtseinführung Kontakt zum Botschafter Kisljak. In einer Anhörung vor dem Senat verneinte der oberste US-Ankläger dies aber – eine Lüge. Wegen Befangenheit hält sich Sessions aus den FBI-Ermittlungen heraus, was bei Präsident Trump bereits auf Kritik stieß.

Inwieweit ist Trumps Familie in die Russland-Affäre involviert?

Trumps Schwiegersohn Jared Kushner soll nach übereinstimmenden Medienberichten eine der treibenden Kräfte hinter Flynns Moskau-Kontakten sein. Auch Kushner traf Kisljak; er weist aber die Darstellung zurück, dass er dabei einen geheimen Kommunikationskanal zwischen Trumps Team und dem Kreml vorgeschlagen habe. Zudem setzte er sich im Sommer 2016 mit einer russischen Anwältin zusammen – in der Hoffnung, schädigende Informationen über Trumps demokratische Konkurrentin Hillary Clinton zu erhalten.

Der älteste Präsidentensohn Donald Trump Jr. pflegte im Wahlkampf direkt Kontakt zur Enthüllungsplattform Wikileaks, die damals gehackte E-Mails aus dem Clinton-Umfeld veröffentlichte. Geheimdienste beschuldigen Russland, hinter den Hackerangriffen zu stehen. Auch musste Trump Jr. einräumen, das Treffen mit der Russin arrangiert zu haben, um kompromittierendes Material über Clinton zu bekommen.

Was haben Trumps Wahlkampfhelfer mit der Sache zu tun?

Ex-Wahlkampfchef Paul Manafort ist wegen Verschwörung gegen die USA im Zusammenhang mit Steuerbetrug, Falschaussagen und Geldwäsche angeklagt. Vor allem geht es um Geschäfte in Osteuropa. Die Vorwürfe beziehen sich auch auf die Zeit, in der Manafort das Trump-Team leitete. Zudem war er bei Kushners Treffen mit einer russischen Anwältin dabei. Inzwischen steht er unter Hausarrest. Trump sucht Abstand: Die Vorwürfe stammten aus der Zeit vor Eintritt Manaforts in sein Team.

Der Wahlkampfberater George Papadopoulos gibt zu, das FBI belogen zu haben. Er hatte sich – anders als zunächst behauptet – erst nach Eintritt in Trumps Team mit einem Professor mit Russland-Verbindung getroffen, um Material für eine Kampagne gegen Clinton zu erhalten – und das auch seinem Team kommuniziert. Trump distanziert sich: Papadopoulos sei im Wahlkampf “ein Freiwilliger auf einem unteren Level” gewesen.

Mehr zum Thema: Trump drängte auf Einstellung von Russland-Ermittlungen.

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kns/news.de/dpa