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Ubisoft zum Assassins-Creed-Kopierschutz: Kein spürbarer Einfluß auf Performance

Ubisoft zum Assassins-Creed-Kopierschutz: Kein spürbarer Einfluß auf Performance

Assassin’s Creed Origins

(Bild: Ubisoft)

Ubisoft zufolge hat die Kopierschutzkombi bei Assassin’s Creed Origins keinen “spürbaren” Einfluß auf die Performance. Damit widerspricht Ubisoft den bisherigen Vorwürfen.

Die bei Assassin’s Creed Origins eingesetzte Kombination der Kopierschutzmechanismen Denuvo und VMProtect soll angeblich für eine besonders hohe Prozessorlast sorgen und somit vor allem Vierkern-Prozessoren ohne SMT stark auslasten. Ubisoft hat sich nun gegenüber heise online geäußert. In der zugeschickten, deutschsprachigen Mitteilung heißt es, “dass die Anti-Tampering-Maßnahmen, die in der Windows PC-Version von Assassin’s Creed Origins eingesetzt werden, keinen spürbaren Effekt auf die Performance des Spiels haben.”

Damit widerspricht Ubisoft einer Behauptung des Crackers Voksi, demzufolge die Denuvo-VMProtect-Kombination die Spiel-Performance von Assassin’s Creed Origins um 30 bis 40 Prozent verringern solle – dies wäre nämlich in der Tat “spürbar”. Um die genaue Auswirkung der Kopierschutz-Kombi auf die Prozessorlast zu prüfen, müsste man die Originalversion mit einer kopierschutzfreien direkt vergleichen. Die Kopierschutzmaßnahmen von Ubisoft sind bis dato allerdings erfolgreich: Bisher ist im Netz keine gecrackte Version von Assassin’s Creed Origins aufgetaucht.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kopierschutzsystemen sichert Denuvo an sich die Schutzmechanismen der gängigen Spiele-Clients wie uPLay, Steam oder Origin ab, ist also eine sogenannte Anti-Tamper-Software. Dazu überprüft Denuvo in gewissen Zeitabständen Teile des Programmcodes eines Spiels. Als Denuvo aufkam, galt es als kaum knackbar, aber wie so oft haben auch hier mit der Zeit findige Cracker einen Weg gefunden, die Sicherheitsmechanismen zu umgehen. So gelangten von Denuvo-geschützten Spielen in immer kürzeren Zeitabständen gecrackte Versionen ins Netz. Dies hat offensichtlich Ubisoft dazu veranlasst, über Denuvo noch VMProtect zu stülpen, das wiederum das Reverse-Engineering des Denuvo-Programmcodes verhindern soll.

“Wir bestätigen, dass die Anti-Tampering-Maßnahmen, die in der Windows PC-Version von Assassin’s Creed Origins eingesetzt werden, keinen spürbaren Effekt auf die Performance des Spiels haben.

Um eine lebendige, systemische und majestätische Welt des antiken Ägyptens nachzubilden, in der die Spieler alle atemberaubenden Details, die wunderschönen Landschaften und unglaublichen Städte völlig nahtlos und ohne Ladezeiten erleben können, nutzt Assassin’s Creed Origins die minimalen und empfohlenen Systemvoraussetzungen (hier zu finden: http://forums.ubi.com/showthread.php/1759689 ) voll aus, und gewährleistet zugleich eine stabile Bildfrequenz von 30 Bildern pro Sekunde.

Wir sind bestrebt, allen die bestmögliche Spielerfahrung zu gewährleisten und raten allen Spielern, die bei der PC-Version auf Leistungsprobleme stoßen, support.ubi.com zu besuchen, da dort unter Umständen bereits Lösungen zu finden sind, oder sie kontaktieren uns mit weiteren Einzelheiten über das Problem, sodass wir es beheben können.”

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(mfi)