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Uber: Neuer Chef plant Börsengang

Uber: Neuer Chef plant Börsengang


Daniel AJ Sokolov

Am Dienstag, nach dem nordamerikanischen Tag der Arbeit, tritt Khosrowshahi offiziell sein neues Amt an.

(Bild: Uber)

Ein Ende des Geldverbrennens und einen Börsengang – danach strebt Ubers neuer Chef Dara Khosrowshahi.

Der Fahrdienstvermittler Uber soll in eineinhalb bis drei Jahren an die Börse. Das hat der frischgebackene Uber-CEO Dara Khosrowshahi am Mittwoch bei einer Vollversammlung der Belegschaft angekündigt, wie US-Medien berichten. Damit könnten 2019 oder 2020 erstmals Uber-Aktien öffentlich gehandelt werden. Mit dieser Ankündigung macht sich Khosrowshahi bei den bisherigen Investoren beliebt, die ihre Anteile gerne versilbern können möchten.

Außerdem hebt das wohl die Moral unter der Belegschaft, die auf kaum verkäuflichen Aktien(optionen) sitzt. Und eine Moralinjektion hat die skandalgebeutelte Firma dringend notwendig. Khosrowshahis Ziel ist allerdings nicht in Stein gemeißelt. Denn es ist nicht absehbar, wie rasch er die Voraussetzungen für einen Börsengang schaffen kann. Dazu gehört es, Uber aus den tiefroten Zahlen zu führen.

Erster Schritt wird die Bildung eines Führungsteams sein. Im letzten Jahr hat eine Reihe hochrangiger Uber-Manager die Firma verlassen. Sogar der Posten des Finanzchefs ist unbesetzt. Doch auch im Verwaltungsrat möchte Khosrowshahi Änderungen durchsetzen. Er wünscht sich einen neuen Vorsitzenden seines Vertrauens. Aufgabe des Verwaltungsrat ist es, das Management zu bestellen, zu kontrollieren und dessen Entlohnung und gegebenenfalls Boni festzulegen.

Verwaltungsratsmitglied Ariana Huffington tweetete ein Selfie von der Vollversammlung. Es zeigt Uber-Mitgrüner Travis Kalanick, Khosrowshahi und Huffington.

(ds)