/TV-Übertragung und alle Ergebnisse der Wahl gibt es hier!

TV-Übertragung und alle Ergebnisse der Wahl gibt es hier!

Die Kabinen in den 73 500 Urnenwahlbezirken im Land sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Bis alle Stimmzettel ausgezählt sind kann es danach schon einige Stunden dauern. Doch die ersten Prognosen zu den Ergebnissen gibt es bereits viel früher.

Fast alle TV-Sender halten Sie am 24. September ab ca. 17 Uhr auf dem Laufenden. Am ausführlichsten werden die Öffentlich-Rechtlichen berichten. Dafür wurde sogar der Stammplatz vom “Tatort” übernommen. Den aktuellen Stand und alle Whalergebnisse nach Bundesländern finden Sie außerdem im Ticker von news.de.

Bundestagswahl 2017: Das ist die Ausgangslage

Bei der Bundestagswahl 2013 erzielte die CDU/CSU 41,5 Prozent, die SPD 25,7, die Linke 8,6, die Grünen 8,4, die FDP 4,8 und die AfD 4,7 Prozent. Im aktuellen Bundestag sitzen 630 Abgeordnete. Die Union stellt die größte Fraktion (309 Sitze), die SPD hat 193 Sitze. Linkspartei und Grüne in der Opposition kommen auf 64 bzw. 63 Sitze. Eine Abgeordnete – Erika Steinbach – ist fraktionslos. Sie trat im Laufe der Wahlperiode aus der CDU und der Unionsfraktion aus.

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Nur Konrad Adenauer (1949-1963) und Helmut Kohl (1982-1998) waren länger im Amt als Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die CDU-Vorsitzende strebt ihre vierte Amtszeit an. Seit 2005 sitzt Merkel im Kanzleramt. Sie ist nach sieben Männern die erste Frau an der Regierungsspitze. Seit Gründung der Bundesrepublik hat die Union rund 48 Jahre lang den Kanzler gestellt, die SPD rund 20 Jahre.

Das könnte das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 sein – Prognosen und Umfragen

Seit Monaten gehen die Meinungsforschungsinstitute von einem Sieg der Union aus. Die CDU/CSU liegt in den Umfragen bei 34 bis 37 Prozent. Die SPD kommt auf 20 bis 22 Prozent. Spannend dürfte der Kampf um Platz drei werden: Grüne, FDP, Linke und AfD liegen fast gleichauf. Die AfD erreicht in den Umfragen 10 bis 13 Prozent, die FDP 9 bis 11 und die Linke 8,5 bis 11 Prozent. Für die Grünen werden 7 bis 8 Prozent vorhergesagt.

Kommt die vierte GroKo? Rechnerisch wäre es eine der wenigen Varianten, für die es in den Umfragen zu einer Mehrheit reicht. Was wären die Alternativen? Für ein “Jamaika”-Bündnis aus Union, Grünen und FDP würde es zwar in allen Umfragen reichen. Grüne und Liberale sehen diese Koalition aber sehr skeptisch. Bei manchen Instituten hat Schwarz-Gelb eine knappe Mehrheit. Rot-Rot-Grün ist von einer Mehrheit weit entfernt.