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TÜV-Plakette Die Plakette richtig lesen

— 08.12.2017

Die Plakette richtig lesen

2017 war rosa, 2018 wird grün – sechs Farben gibt es für die TÜV-Plakette nach bestandener Haupt- und Abgasuntersuchung. Wie man die Aufkleber liest, und was sie bedeuten.

Wer sein Auto im Jahr 2018 zum TÜV schickt, bekommt die neue grüne Plakette für die bestandene Hauptuntersuchung (HU). Allein die Farbe der Plakette entlarvt in kürzester Zeit, wer es mit der Verkehrssicherheit seines Fahrzeugs nicht so genau nimmt. Denn jedes Jahr bekommt die TÜV-Plakette eine neue Farbe. Insgesamt gibt es sechs verschiedene Töne – Blau, Gelb, Braun, Rosa, Grün und Orange – die alle sechs Jahre in dieser Reihenfolge wiederholt werden. Wer also noch mit dem braunen Aufkleber aus dem Jahr 2016 unterwegs ist, muss seinen Wagen im Laufe des nächsten Jahres den Prüfern vorführen – es sei denn, es handelt sich um einen Neuwagen. Nach der Erstzulassung sind nämlich drei Jahre Zeit, bis beim neuen Auto die erste Hauptuntersuchung ansteht. Neben der Farbe der TÜV-Plakette zeigt auch die Jahreszahl in der Mitte den Zeitraum für die nächste Überprüfung an. Die Position der Plakette verrät das Datum für den anstehenden Termin: Wenn die Plakette auf dem Kfz-Kennzeichen angebracht wird, ist sie so positioniert, dass der Monat für die nächste anstehende HU oben ist. Durch eine Markierung in Form von schwarzen Balken im Bereich der Monate 1/12/11 ist beim ersten Blick auf die Plakette ersichtlich, ob der TÜV überfällig ist. Das erleichtert den Ordnungshütern, säumige Fahrzeughalter schon von Weitem aufzuspüren.

Position der TÜV-Plakette zeigt Termin der nächsten HU an

Die neue TÜV-Plakette für das Jahr 2018 wird grün.

Liegen die schwarzen Balken der TÜV-Plakette auf der rechten Seite, weiß jeder Polizist: Das Auto muss in der ersten Jahreshälfte zur Prüfung. Linke Seite bedeutet zweite Jahreshälfte. Unten heißt Sommerprüfung, oben logischerweise Winterprüfung. Wann die TÜV-Plakette erneuert werden muss, hängt von der Art des Fahrzeugs ab. So müssen Motorräder zum Beispiel alle zwei Jahre der Prüforganisation vorgeführt werden, Taxen und Mietfahrzeuge sogar jedes Jahr. Die erste technische Überprüfung wurde schon im Jahr 1951 eingeführt, doch erst seit 1960 übernehmen der TÜV und seine Konkurrenten namens DEKRA, GTÜ und KÜS diese Aufgabe im staatlichen Auftrag. Die Abgasuntersuchung (AU) kam 1985 hinzu und hieß damals noch Abgas-Sonder-Untersuchung (ASU). Nach bestandener Untersuchung klebt der Prüfer die Plaketten aufs Nummerschild. Übrigens: Den Intervall-Unterschied zwischen der HU nach Erstzulassung und den Folgeuntersuchungen gibt es nur bei Pkw. Bei allen anderen Fahrzeugen wird an dieser Stelle kein Unterschied gemacht.

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