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Türkei-Präsident soll den Friedensnobelpreis erhalten

Erdogan wurde für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
Bild: dpa

Der Friedensnobelpreis ist eine Auszeichnung für besondere Verdienste in der Friedensarbeit. Er wurde von dem schwedischen Industriellen Alfred Nobel gestiftet. Zu den bisherigen Preisträgern zählen unter anderem Nelson Mandela, Barack Obama, Al Gore oder auch Kofi Annan. Auf dieser Liste könnte bald auch Recep Tayyip Erdogan stehen. Zumindest wenn es nach dem Willen der Erdogan-Fans geht.

Friedensnobelpreis für Recep Tayyip Erdogan

Wie die deutsche Webseite des staatlichen türkischen TV-Senders TRT berichtet, haben seine Anhänger den türkischen Präsidenten für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. In der Begründung heißt es, “wegen seinem Kampf gegen eine Weltordnung, bei der die Stärkeren die Widerstandslosen unterdrücken sowie wegen seinen Verdiensten für die Menschheit und seiner erhobenen Stimme für die Rechte der Unterdrückten” solle ihm diese Ehre zuteil werden.

Wer hat Erdogan für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen?

Zu diesem ungewöhnlichen Vorschlag kam es ihm Rahmen der internationalen Ombudsmann-Konferenz in Istanbul, bei der 80 Ombudsmänner aus 50 Ländern vertreten sind, um sich zum Thema “Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hassdiskurs” auszutauschen.

Könnte der Türkei-Präsident den Friedensnobelpreis bekommen?

Dass Erdogan den Friedenspreis tatsächlich verliehen bekommt, ist unwahrscheinlich. Schließlich ist er dafür bekannt, autoritär zu herrschen und seine Gegner rücksichtslos einsperren zu lassen. Vorgeschlagen werden konnte er dennoch, da Organisationen aus der ganzen Welt ihre Vorschlage beim Friedensnobelpreis-Kommittee einreichen dürfen.

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fka/bua/news.de