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Toyota GT86 Pure: Test 8 Argumente für die Basisversion

— 12.10.2017

8 Argumente für die Basisversion

Mit dem Facelift hat der Toyota GT86 an Komfort gewonnen. Es gibt aber acht gute Gründe für die abgespeckte Basisversion!

Zum Facelift Anfang 2017 bekam der Toyota GT86 mehr Komfort spendiert: neue Leuchten, bessere Materialien und ein überarbeitetes Infotainmentsystem. Wer allerdings auf ungetrübten Fahrspaß steht, der verzichtet ganz bewusst auf ein paar neue Annehmlichkeiten und greift zur Basisversion, dem Toyota GT86 Pure. AUTO BILD hat acht Gründe, die für das Einstiegsmodell sprechen:1. Der Preis Mit 29.990 Euro bleibt der Toyota GT86 Pure unter der 30.000-Euro-Grenze, hat in diesem Preissegment keinen vergleichbaren Konkurrenten. Für das Geld gibt es keinen anderen sportlichen Neuwagen mit Hinterradantrieb und 200 PS. Alternativen sind lediglich die “Hot-Hatches”, krawallige Klein- und Kompaktwagen, die – Zitat Walter Röhrl – “mit Frontantrieb jede Kurve wie einen Unfall aussehen lassen”.2. Keine Probleme bei der Farbauswahl Es gibt nur eine: Rot! Die anderen wären nur gegen Aufpreis zu haben.3. Kleines Lenkrad ohne Multifunktion Jeder, der schon mal gedriftet ist – und das ist die Paradedisziplin des GT86 – kennt das Problem mit Multifunktionslenkrädern. Diese Tasten und Schalter in den Lenkradspeichen nerven einfach nur beim Umgreifen und gehören da gefühlt auch gar nicht hin. Leider hat der Toyota GT86 mit dem Facelift eben jene Bedienelemente aufs Volant bekommen. Schön für alle Komfort-Freunde – Puristen greifen aber lieber zum GT86 Pure, der das kleinere Facelift-Steuer ohne Störelemente bekommen hat.4. Fehlende Mittelarmlehne Wer will schon den rechten Arm entspannt ablegen, wenn er mit dem GT86 fährt? Daher wird im Pure auf die Mittelarmlehne gleich verzichtet und genügend Platz für lange Arme geschaffen, um den kleinen Schalthebel ungehindert knackig in seine Bahnen zu rücken.5. Kombiinstrument ohne Display Mit dem Facelift gab’s für das Kombiinstrument ein Zusatzdisplay mit weiteren Fahrdaten. Wer aber die übersichtliche Anzeige beim Vorfacelift schätzt, der wird sich darüber freuen, dass beim Pure das Display eingespart wurde.6. Der Umbau zum Tracktool fällt leichter Die Alcantara-Bezüge im Facelift sehen zwar schön aus und fühlen sich gut an, ergeben für Puristen aber keinen Sinn. Daher gibt es sie beim Pure erst gar nicht. Muss nur noch die Rückbank raus, Clubsportbügel rein, und schon ist der GT86 bereit für die Rennstrecke.7. Günstigere Reifen Die schmalen Reifen des GT86 sind ohnehin schon gut fürs Einsteiger-Driften geeignet. Weil der Pure mit 16-Zoll-Rädern kommt und nicht wie die anderen Ausstattungen mit 17-Zöllern, ist der Nachschub auch günstiger.8. Verbessertes Fahrwerk und überarbeitetes ESP Wie die anderen Facelift-Modelle wurde auch der GT86 Pure mit einer neuen Feder-Dämpfer-Abstimmung und Track-Mode bedacht. Damit bietet er alle fahrdynamischen Vorteile der neuen Modellgeneration.

Robin Hornig

Fazit

Fazit von Redakteur Robin Hornig: Trotz aller Vorteile des Pure ist die Preisspanne zu mehr Ausstattung und Komfort nicht groß. Ab 31.750 Euro ist die nächsthöhere Ausstattungslinie zu haben. Ich würde mir eine noch konsequentere Basis wünschen, ohne Klimaanlage, Radio und Rücksitzbank. Dafür mit Überrollbügel und Schalensitzen. Sollte doch auch für unter 30.000 Euro drin sein, oder?