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Todesstrafe für Donald Trump gefordert

Der Schlagabtausch zwischen Nordkorea und den USA nimmt kein Ende.
Bild: dpa

Nordkoreanische Medien kritisieren US-Präsidenten Donald Trump heftig. Der Grund: Trump soll den Diktator Kim Jong-un beleidigt haben. Daher verdiene der US-Präsident nun die Todesstrafe.

Trump verdiene Todesstrafe nach Beleidigung von Kim Jong-un

Während seiner Asienreise hat Trump einen Besuch der innerkoreanischen Grenze abgesagt. Kim Jong-uns Staatsmedien beschimpfen den Präsidenten daher als Feigling, schreib der “Guardian”. Die Parteizeitung “Rodong Sinmun” geht noch einen Schritt weiter. Trump habe das schlimmste aller Verbrechen begangen, für das er niemals eine Begnadigung erfahren kann. Er habe die Würde der obersten Führung Nordkoreas bösartig verletzt.”Er sollte wissen, dass er nur ein abscheulicher Verbrecher ist, der vom koreanischen Volk zum Tode verurteilt wurde”, schreibt das Blatt in einem Leitartikel.

“Rücksichtslose Äußerungen eines verkalkten Alten”

Seit Donald Trump Präsident ist, hält eine verbales Kräftemessen zwischen Nordkorea und den USA. Die Angst vor einem Atomkrieg wächst. Trump stellte am Sonntag während eines Besuchs in Hanoi auf Twitter die spöttische Frage, warum es Machthaber Kim Jong Un für nötig halte, ihn als “alt” zu beleidigen. Er würde ihn “NIEMALS als ‘klein und fett’ bezeichnen”, schrieb Trump. In einer Reaktion auf Trumps derzeitige Asienreise hatte Nordkorea am Vortag die Rede Trumps vor dem Parlament in Südkorea und seine Warnungen als “rücksichtslose Äußerungen eines verkalkten Alten” bezeichnet.

Nordkoreanische Raketentests sorgen weiter für Spannungen

In den vergangenen Monaten hatten sich die Spannungen in der Region deutlich verschärft, nachdem Nordkorea mehrfach Raketen getestet und damit gegen UN-Resolutionen verstoßen hatte. Trump und Nordkoreas Machthaber hatten sich mit Beschimpfungen und harschen Drohungen überzogen. Das nährte große Sorgen vor einem Krieg.

Trump möchte unbedingt Kim Jong uns Freund werden

In ironischem Ton bemerkte Trump jetzt auf Twitter: “Ich bemühe mich so stark, sein (Kims) Freund zu sein, und vielleicht wird es eines Tages dazu kommen!” Bei einer Pressekonferenz mit Vietnams Präsident Tran Quai Dang in Hanoi sagte er später, er wolle Fortschritt und keine Provokationen. “Wir sind provoziert worden, die Welt ist provoziert worden – wir wollen das nicht.”

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bua/jat/news.de/dpa