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Tests mit autonomen Lebensmittel-Lieferungen in einem Teil von London

Tests mit autonomen Lebensmittel-Lieferungen in einem Teil von London


Sascha Mattke

Die Entwicklung bei selbstfahrenden Autos geht schnell voran – und warum sollten sie nur Personen mitnehmen? In London wurde jetzt ein Dienst mit autonomer Auslieferung von bestellten Lebensmitteln getestet.

Oxbotica, ein Spin-Off der Oxford Universityx, und der Lebensmittel-Lieferant Ocado haben in einem Teil Londons einen Lieferdienst mit autonomen Fahrzeugen getestet. Ein kleiner Elektro-Lieferwagen namens CargoPod, ausgerüstet mit Lidar-Sensoren, Stereo-Kameras und der Autonomie-Software von Oxbotica, brachte bestellte Waren selbstständig zur Adresse des jeweiligen Kunden, die dann ein Fach öffnen und die Bestellung entnehmen konnten. Das berichtet Technology Review online in “Essen auf autonomen Rädern“.

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Ähnlich wie andere Experimente mit automatischen Lieferungen hatte auch das von Oxbotica und Ocado einen Hauch von Spielerei. Bestellungen waren auf drei Lebensmittel-Pakete mit nicht verderblichen Waren wie Trockenfrüchten oder Keksen beschränkt, der Test lief nur zehn Tage lang, und geliefert wurde nur innerhalb der Grenzen von Berkeley Homes, einem eingezäunten Wohnentwicklungsgebiet mit wenig Verkehr. Ganz offensichtlich waren auch noch nicht alle nötigen Faktoren berücksichtigt – nicht zuletzt eine Identifizierung, bevor man ein Fach öffnen kann.

Auch zeigten sich einige praktische Probleme: “Als wir das erste mal auf einen Müllwagen stießen, der den Weg blockierte, musste unser Fahrzeug geduldig stehen bleiben und warten”, berichtet Paul Clarke, Chief Technology Officer von Ocado. Aber eines der Ziele des Projekts sei ja gewesen, Daten über solche ungewöhnlichen Vorkommnisse zu sammeln, um herauszufinden, was anders gemacht werden sollte.

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(sma)