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Test: ProtectPax im Test: So gut ist das Höhle-der-Löwen-Produkt

Der unsichtbare Displayschutz im Härtetest

| von Paula Schneider

Fazit

Der flüssige Displayschutz ProtectPax kann in unserem Härtetest überzeugen: Das Display bleibt vor Kratzern spitzer Alltagsgegenständen geschützt. Allerdings muss der Nutzer die Anleitung genau lesen – die Abbildung auf der Verpackung täuscht nämlich: Einem Hammerschlag kann der Schutz nicht standhalten.

Vorteile
Zuverlässiger Kratz-Schutz
Auf dem Display kaum sichtbar
Kinderleichte Anwendung
Nachteile
Bild auf Verpackung täuscht

Unsichtbar, kratz- und bruchsicher. Das alles verspricht der flüssige Displayschutz ProtectPax, der bei „Die Höhle der Löwen“ auf VOX schon Unternehmer Ralf Dümmel überzeugen konnte. Wir haben ProtectPax dem Härtetest unterzogen. Um im direkten Vergleich zu sehen, ob Alltagsgegenstände dem Display wirklich nichts anhaben können, wurde nur eine Hälfte unseres IPads mit ProtectPax behandelt.

Einfache Anwendung auf dem Display

Der flüssige Displayschutz kommt in einem Set mit Reinigungs-, Trocken- und Mikrofasertuch. Diese sind mit Nummern versehen, außerdem wird in der Anleitung sehr genau erklärt, wie der Schutz anzuwenden ist. Nachdem das Display mithilfe des Reinigungstuchs von Staub und Fettflecken befreit wurde, lässt sich der flüssige Schutz aus einer Kartusche auf das Display tropfen. Die Flüssigkeit wird dann mit einem Tuch verrieben und muss zehn Minuten trocknen. Anschließend wird das Display poliert, um die Schlieren und Reste der Flüssigkeit vom Display zu entfernen. Da der Hersteller einen kompletten Schutz erst nach zwölf Stunden verspricht, muss das IPad über Nacht aushärten. Danach soll die Flüssigkeit aus Nanopartikeln das Smartphone- oder Tablet-Display bis zu 600 Prozent härter und kratzfester machen.

Die Anwendung ist kinderleicht und wird in der Anleitung gut erklärt.

Sicher vor dem Hammer?- Verpackung täuscht

Im Test kann der flüssige Displayschutz den Alltagsgegenständen standhalten. Während sich auf der unbehandelten Seite durch die Schere und das Buttermesser deutliche Kratzer abzeichnen, bleibt die Hälft mit ProtectPax völlig unbeschädigt. Zudem ist der Schutzfilm auf dem Display kaum sichtbar.
Der Hersteller wirbt auf der Verpackung außerdem mit dem Bild eines Hammers, dem der Displayschutz anscheinend standhalten soll. Allerdings gibt er auf der Rückseite und auf der Website an, es handele sich nur um ein symbolisches Bild und man solle das Smartphone oder Tablet auf keinen Fall mit einem Hammer behandeln. Schade – wer die Anleitung nicht aufmerksam liest, könnte hier in die Irre geleitet werden.

Zuverlässiger Schutz – bis zu 12 Monate

Insgesamt hält ProtectPax aber was es verspricht. Der flüssige Displayschutz bewahrt Smartphone und Tablet vor Kratzern und ist außerdem kaum sichtbar. Zudem ist es wirklich einfach, die Flüssigkeit auf das Display aufzutragen. Und nicht nur Smartphone- und Tablet-Displays sollen mit ProtectPax vor Kratzern geschützt werden. Laut Hersteller kann man die Flüssigkeit wohl auch auf Uhren, Brillen und Sonnenbrillen auftragen. Anzumerken bleibt, dass der Schutz höchstens ein Jahr anhalten soll. Langzeittests gibt es aber wohl noch nicht.

Wer ProtectPax also direkt ausprobieren möchte: spätestens nach zwölf Monaten eine neue Schicht auftragen! Erhältlich ist das Set unter anderem bei Amazon für 14,99 Euro.

Besser als herkömmliche Hüllen?

ProtectPax unterscheidet sich von herkömmlichen Hüllen vorallem dadurch, dass es unsichtbar ist. Allerdings verspricht der Hersteller auch nur den Schutz des Displays, nicht jedoch vom ganzen Handy. Wer daher lieber auf ganze Smartphone-Taschen und -Cover setzt, findet hier eine Auswahl im Preisvergleich.