/Test: bq Aquaris X im Test: Sparfüchse, unbedingt anschauen!

Test: bq Aquaris X im Test: Sparfüchse, unbedingt anschauen!

Hat was drauf – und drin

Das bq Aquaris X kostet Sie keine 300 Euro – ein attraktiver Preis für das was es bietet. Es ist tadellos verarbeitet, sieht schick aus und liegt angenehm in der Hand. Gut gefällt uns auch das Display. Der 5,2 Zoll große Screen bietet eine passende Auflösung von 1.080 x 1.920 Pixel, die Pixeldichte beträgt somit 421 ppi und liefert kontrastreiche Ansichten. Im Test haben wir zudem eine Helligkeit des Screens von sagenhaften 701,2 cd/m² gemessen, ein Top-Wert. Überragend schneidet zudem der 3.100-mAh-Akku im bq Aquaris im Online-Laufzeittest übers LTE-Netz ab: 10:44 Stunden sind schon eine Hausnummer. Dazu taugt die Schnellladefunktion mit passendem Typ-C-Ladekabel im Lieferpaket. Der leer gelaufene Akku braucht keine zwei Stunden, um wieder volle Power zu haben.
 
Hinsichtlich CPU setzt bq beim Aquaris X auf den Qualcomm-Prozessor Snapdragon 626, der eine Taktfrequenz von bis zu 2.200 MHz bietet und aus insgesamt acht Kernen besteht. Der Arbeitsspeicher beträgt 3,0 GByte. Das hört sich gut an. Da solche Daten jedoch nur bedingt aussagekräftig sind, ist ein Praxistest der Geschwindigkeit und damit der Performance unabdingbar. Und: Die Hardware arbeitet gut mit dem Google-System Android 7 zusammen. Auf eine herstellereigene UI wird verzichtet, was den Vorteil hat, dass etwa Sicherheitsupdates schneller ausgeliefert werden.

bq Aquaris X: Ein schickes Dual-SIM-Smartphone,das einiges zu bieten hat und keine Unsummen kostet.

Display und Kamera

Auf der Rückseite des bq Aquaris X befindet sich links oberhalb des Fingerabdruckscanners die Hauptkamera, die Fotos mit bis zu rund 16 Megapixel knipst. Die Aufnahmen wirken allerdings nur bei Tageslichtbedingen gut. Je schummriger die Lichtverhältnisse werden, desto mehr leidet die Qualität. Dazu fehlt ein Bildstabilisator und führt zu weiterem Punktabzug. Zudem lichtet die Aquaris-X-Kamera Motive erst nach 1,33 Sekunden scharf ab. Das ist im Verhältnis zu vielen Konkurrenten eher träge. Die Aufnahmen finden im rund 23 GByte großen Handy-Speicher oder auf einer microSD Platz.

bq Aquaris X Kamera: Tageslicht-Testaufnahme (Klick für Orgiginalgröße)