/Test: Apple Watch Series 3 (LTE) 42mm im Test

Test: Apple Watch Series 3 (LTE) 42mm im Test

Völlig losgelöst (vom iPhone) auf Platz Eins

| von Dennis Schöberl

Apple Watch Series 3 geleakt

Fazit vom 17.10.2017

Mächtig vollgepackt mit nagelneuen Features und dank eSIM plus LTE-Unterstützung unabhängig vom iPhone – da darf sich die Apple Watch Series 3 ganz oben in der CHIP-Bestenliste für Smartwatches einreihen. Der Akku hält dabei deutlich länger als beim Vorgänger, geht aber minimal früher in die Knie als bei der ärgsten Konkurrenz.

Vorteile
eSIM mit LTE-Unterstützung
Tadellose Performance
Umfangreiche Fitness-Features
Schwimmfestes, bis 50 Meter wasserdichtes Gehäuse
Nachteile
Kein Standard-Ladeanschluss
Keine Standard-Armbänder


→ Ab 479,00 €: Besten Preis finden für Apple Watch Series 3 LTE 42mm Aluminiumgehäuse Space Grau Sportarmband Schwarz

Erstklassiges, schwimmfestes Feature-Ensemble

Die Apple Watch mausert sich von Generation zu Generation. Bei der Präsentation des neuesten Wurfs – der Apple Watch Series 3 – gibt Apple selbst zu, endlich dort zu sein, wo sie mit ihrer Smartwatch von Anfang an hin wollten. Können wir das im Test unterschreiben? Ohne wenn und aber.

Die Apple Watch Series 3 markiert in der Bestenliste zum Testzeitpunkt den Maximalwert an Ausstattungspunkten. Mehr Features passen aktuell in ein Smartwatch-Gehäuse wohl kaum hinein: Neben der altbewährten digitalen Krone, Siri-Sprachsteuerung, Bewegungs-, Helligkeits- und Lagesensor, Pulsmessung, WLAN, GPS et cetera, finden bei Generation 3 zusätzlich auch noch eine eSIM sowie ein LTE-Funkmodul und ein Barometer unter dem 1,52-Zoll-großen OLED-Screen Platz. Beachtlich: Die Gehäusegröße hat sich dabei nicht geändert. Oben drein ist die Apple Watch Series 3 schwimmfest – und das laut Apple auch im Meer. Weiterhin gibt es die Smartwatch in den Gehäusefarben Schwarz, Silber und Gold sowie in den Größen 38- und 42-Millimeter. Die Speicherkapazität von satten 16 GByte sind an dieser Stelle ebenfalls erwähnenswert.

Die Apple Watch Series 3 erreicht 100 Prozentpunkte in Sachen Ausstattung und das mit schwimmfesten Gehäuse.

Das iPhone kann getrost zuhause bleiben

Die größte Neuerung haben wir ja bereits angesprochen: Die Apple Watch Series 3 trägt nun eine programmierbare eSIM im Innern und funkt nicht nur per WLAN im Heimnetzwerk, sondern hat auch ein eigenständiges LTE-Funkmodul. Eigenständig ist dabei das richtige Stichwort, denn so können Sie eben auch ganz ohne iPhone per Apple-Watch-Lautsprecher telefonieren und Nachrichten verschicken. Freiluft-Junkies dürfte das freuen, denn jetzt sind sie mit der Apple Watch während einer Bike-Tour oder einem Run auch immer erreichbar. Und sollte die Motivationsplaylist unterwegs dann doch einmal nicht mehr ausreichen, lassen sich mit der Apple Watch Series 3 von überall auch einfach neue Songs streamen. Um eine Verbindung zum iPhone oder Drahtlos-Kopfhörern herzustellen, ist Bluetooth in seiner stromsparendsten Variante nach wie vor mit an Bord.

Apropos Strom sparen: Die neueste Apple Watch hält in unserem Laufzeittest deutlich länger durch als der Vorgänger. Erst nach knapp über 30 Stunden geht der Smartwatch der Saft aus. Wer dann sein MagSafe-Ladekabel nicht parat hat, der kann die Apple Watch Series 3 wenigstens noch für gewisse Zeit als herkömmlichen Zeitanzeiger benutzen – die Smartwatch-Features fallen im Stromsparmodus aber allesamt weg. Wir wünschen uns noch immer von Apple, dass der Nutzer für seine Smartwatch kein eigenes Ladekabel mit dabei haben müsste – vielleicht ja dann bei Generation 4.

Dank eSIM, LTE und GPS immer ereichbar – auch ohne iPhone.

Trimm-dich-Coach der dritten Generation

Eine Apple Watch wäre keine Apple Watch ohne die nötige Brise an Fitness- und Sportfunktionen. Generation 3 der Smartwatch legt noch einmal eine Schippe im Vergleich zum Vorgänger drauf und kommt jetzt mit einer noch umfangreicheren Pulsmessung. Der rückseitige Sensor misst Ihre Herzfrequenz den ganzen Tag über und benachrichtigt Sie, falls ein vorher definierter Grenzwert überschritten wird. Zusätzlich können Sie auch Ihr Stresslevel anzeigen lassen, Ihre getrunkenen Wassergläser aufzeichnen, neue Atemübungen zur Entspannung durchführen oder für den Ernstfall Notfallkontakte und Rettungspass hinterlegen. Mittels GPS und Höhenmesser zeichnet die Apple Watch zurückgelegte Routen exakt auf, erkennt gefahrene Geschwindigkeiten und die überwundenen Höhenmeter.

Um beim Sport Gewicht am Armgelenkt einzusparen, bietet Apple wieder viele Austauschbänder an. Darunter neben der Vielzahl an Sportarmbändern auch Versionen für Abendkleid oder Sakko oder einen lässigen Auftritt. Nach wie vor lassen sich allerdings keine Standard-Uhrenarmbänder an der Apple Watch andocken.

Schnell vom schicken Stoff- oder Metallarmband aufs leichte Sportarmband wechseln und los geht’s.
Dennis Schöberl

Dennis Schöberl

Der Experte für Smartphones und Handy-Tarife kümmert sich auch um Fitness Tracker und Smartwatches. Daneben probiert Dennis Schöberl aber auch allerlei futuristische Fortbewegungsmittel aus.

DIE BELIEBTESTEN PRODUKTE

Mehr

Unsere Shopping-Gutscheine

Mehr

NEUE TESTS BEI CHIP ONLINE

Mehr