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Softwarechef: Kein weiteres Apple-Event im Oktober

Softwarechef: Kein weiteres Apple-Event im Oktober


Ben Schwan


Apples Siri-Lautsprecher HomePod.

(Bild: Apple)

Craig Federighi zufolge wird es wohl keine zweite Keynote im Herbst geben. Offenbar kommen HomePod und iMac Pro ohne eigene Veranstaltung auf den Markt.

Apple neigt dazu, sowohl im September als auch im Oktober Präsentationsveranstaltungen abzuhalten. Doch in diesem Jahr wird das augenscheinlich nichts mehr. Das bestätigte Apples Vice President of Software Engineering, Craig Federighi, in einer E-Mail an einen interessierten Kunden.

Keynote-Saison ist anscheinend vorbei

“Werden wir ein Oktober-Keynote-Event sehen?”, fragte der. Die Antwort des Softwarechefs lautete kurz und bündig: “Ich glaube, wir sind “all Keynoted out” für diese Saison.” Ergo: Offenbar wird es in diesem Herbst wohl keine Veranstaltung mehr geben.

Gerüchte über neue Apple-Produkte, die kurzfristig anstehen, sind aktuell rar gesät, allerdings gibt es mindestens noch zwei Geräte, die der Konzern im Dezember auf den Markt bringen will. Dabei handelt es sich um den Siri-Lautsprecher HomePod, auf den deutsche Nutzer allerdings noch bis ins nächste Jahr warten müssen, sowie den neuen Profi-All-in-one-Rechner iMac Pro, der mindestens 5000 US-Dollar kosten wird.

HomePod, iMac Pro – und was ist mit dem Mac mini?

Offenbar wird Apple beide Produkte ohne weitere Keynote auf den Markt bringen – außer der Konzern lädt Pressevertreter im Dezember ein, was ungewöhnlich wäre. Oktober-Events von Apple brachten in letzter Zeit gerne frische iPads, doch das neue iPad Pro wurde diesmal bereits im Sommer präsentiert.

Ansonsten steht bei Apple vor allem ein überarbeitetes Desktop-Modell an: Der Mac mini wartet seit geschlagenen drei Jahren auf eine Aktualisierung. Eingestellt wird die Linie laut Apple-Chef Tim Cook nicht – was genau geplant ist, verriet er allerdings auch nicht. Daneben gab es recht konkrete Spekulationen, Apple könnte ein teureres MacBook Pro mit 32 GByte großer RAM-Ausstattung für professionelle Nutzer bis Ende des Jahres planen – die aktuellen Modelle gibt es mit maximal 16 GByte.


(bsc)