/So wählt Deutschlands Musterdorf und DAS kostet uns die Wahl

So wählt Deutschlands Musterdorf und DAS kostet uns die Wahl

Zwei Kreuze auf dem Papier setzen. Das kann doch nicht so teuer sein? Von wegen! Denn wie die “Bild” berichtet, sind in 299 Wahlkreisen Millionen Stimmzettel gedruckt worden. Schließlich gibt es in Deutschland 61,5 Millionen Wahlberechtigte! Das heißt aber auch, dass immerhin 20,67 Millionen nicht zur Wahl gehen dürfen. Und: Es wählen mehr Frauen (31,7 Mio.) als Männer (29,8 Mio.).

Bundestagswahl 2017: So viele Bürger dürfen heute Wählen gehen

Doch die deutschen Wähler werden immer älter. Mehr als jeder Dritte ist 60 Jahre oder älter. Da wundert es nicht, dass die Rente ein großes Wahlkampfthema war. Dagegen verschwindend gering ist die Anzahl der Menschen, die mit einem Migrationshintergrund zur Wahlurne schreiten dürfen. Denn von 18,6 Millionen Menschen mit ausländischen Wurzeln, dürfen nur 6,1 Millionen in Deutschland wählen. Die meisten von ihnen kommen aus Russland, Polen und Rumänien, berichtet die “Bild”.

Das kostet die Bundestagswahl 2017

Doch, wie teuer ist nun die diesjährige Wahl? Fakt ist: Demokratie ist teuer! Bis zu 84 Millionen kostet die Bundestagswahl 2017. Zudem muss mit Zusatzkosten von acht Millionen Euro gerechnet werden. Der größte Kostenpunkt sind dabei die Wahlunterlagen und Porto sowie z.B. der Druck der Stimmzettel an sich. Doch auch Wahlhelfer müssen bezahlt werden und schlagen mit 16,2 Millionen Euro zu Buche. Jeder von ihnen erhält für den Einsatz 25 Euro. Ein Wahlvorstand erhält 35 Euro.

Das gaben die einzelnen Parteien für ihren Wahlkampf 2017 aus

Die Union gab für die Wahl das meiste Geld aus, nämlich 20 Millionen. Die CSU liegt noch einmal bei zehn Millionen Euro. Doch die Parteien liegen nur knapp vor der SPD und auch nur, wenn man sie als Union betrachtet. Denn die Partei von Martin Schulz verbrauchte 24 Millionen im Wahlkampf. Die Linke 6,5 Mio., die Grünen 5,5 Millionen und die FDP 5 Millionen. Die AfD gibt keine Kosten ihres Wahlkampfes bekannt. Der Wahlkampf der Parteien wird durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Gelder der Bundesrepublik finanziert.

Wahlprognose zur Bundestagswahl 2017: So wählt Deutschlands Musterdorf Haßloch

Haßloch ist bei der Bundestagswahl das Musterdorf zur Wahl. Die Kleinstadt in Rheinland-Pfalz hat 21.000 Einwohner. Ein Dorf der Mittelmäßigkeit, würden spitze Zungen sagen. Doch heute blickt ganz Deutschland auf die Geschehnisse in der Stadt. Laut einer Einwohner-Umfrage von “Sputnik” in dem Ort lautet die Wahlprognose für heute: CDU/CSU 34,8 Prozent, SPD 22,8 Prozent, AfD 14,5 Prozent, FDP 9,1 Prozent, Linke 7,1 Prozent und Die Grünen 6,1 Prozent.

Letzte Wahlprognose! SPD-Schulz verkürzt Abstand auf Angela Merkel und die CDU.

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gea/news.de