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Rauchmelder Test: Testsieger der Stiftung Warentest

Die Zeit ist abgelaufen: Jetzt Rauchmelder nachrüsten

| von Julia Maehner

Stiftung Warentest testet Rauchmelder

Jetzt wird es Zeit: In allen Bundesländern gilt bereits die Rauchmelderpflicht, eingeführt zwischen 2003 und 2017. Und nun sind auch die Nachrüstfristen abgelaufen – am 31.12. 2017 in Bayern. Passend dazu hat Stiftung Warentest nochmals auf die aktuellen Modelle geschaut und die besten davon ermittelt. Die gute Nachricht: So ein kleiner Lebensretter muss nicht teuer sein. Wir zeigen Ihnen die Sieger der Stiftung Warentest.

Rauchmelder im Test der Stiftung Warentest: So fand test.de seinen Sieger

Für kleine Feuerteufel muss der Rauchmelder-Test der Stiftung Warentest ein echtes Fest gewesen sein. Denn um zu sehen, ob ein Rauchmelder funktioniert, muss es brennen, ist ja klar. Die Stiftung zündelte also und prüfte anhand eines Holzschwelbrands und eines Flüssigkeitsbrands (n-Heptan) die Wirksamkeit der Gefahrenmdelder. Konkret bedeutet dies: Wie dicht muss der Rauch sein, damit ein Rauchmelder anschlägt? Zudem überprüfte Stiftung Warentest die Anfälligkeit für Fehlalarme und die Resistenz gegen störenden Luftzug. All diese Aspekte werden unter dem Punkt Zuverlässigkeit des Alarms zusammengefasst, der auch die Hälfte der Gesamtwertung ausmacht. Weitere Bewertungskriterien der Stiftung waren im Test die Lautstärke des Alarms (15 Prozent), die Handhabung (25 Prozent), die Robustheit (5 Prozent) und die Deklaration (5 Prozent). 

Schutz vor Feuer und gefährlichem Rauch: Rauchmelder in Wohnräumen sind scjhon seit Jahren Pflicht – jetzt laufen die Schonfristen aus.


Gefährliche Rauchmelder: Test zeigt, Kinder schweben in Lebensgefahr


Rauchmelder im Test bei Focus

Günstiges Topmodell: Ei Electronics Ei650 kostet nur rund 20 Euro

Bereits im letzten Jahr kürte die Test-Redaktion den Ei Electronics als besten Rauchmelder, der auch noch vergleichsweise günstig ist: In unserem Vergleichsportal BestCheck gibt es den Rauchmelder mittlerweile schon ab knapp 20 Euro und im 3er-Set für rund 63 Euro. Im Test übertrifft den Ei650 mit der Gesamtnote “gut” (2,2) kein Konkurrent. Sowohl die Zuverlässigkeit des Alarms als auch die Lautstärke verdienen die Note “gut”. Nur bei der Handhabung, mussten die Tester Abstriche machen und verliehen lediglich die Note “befriedigend” (3,0), da die Bedienung und die Funktionskontrolle sich als schwierig erwies. Im aktuellen Test (Januarheft 2018) erreicht das Ei-Modell dieselbe vorbildliche Note. Allerdings stehen ihm jetzt gleich drei Modelle zur Seite, mit denen es sich den ersten Platz teilen muss: Abus GRWM30600, Brennenstuhl RM L 3100 und Busch-Jaeger Rauchalarm ProfessionaLine erreichen dieselbe Schlussnote.

Der Rauchmelder mit dem besten Preis-Leistgungs-Verhältnis im Test kostet nur rund 20 Euro: Ei Electronics Ei650

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Teuer ist nicht immer gut: Teure Modelle zahlen sich nicht aus

Im Test zeigt sich deutlich: Teure Rauchmelder bringen nicht automatisch mehr Leistung oder Qualität. Die beiden teuersten Kandidaten im Test (Cautiex Invisible 10Y und Joel Almost Invisible) kosten jeweils 35 Euro und werden von der Test-Redaktion bei weitem schlechter beurteilt als die vier Spitzenmodelle. Beide erreichen nur die Note „Befriedigend“. Das liegt allerdings nicht an Sicherheitsbedenken. In puncto Zuverlässigkeit sind die beiden nicht schlechter als die Testsieger. Punktabzüge gab es wegen missverständlicher und ungenauer Anleitungen oder wegen kniffliger Montage und Inbetriebnahme.

Gesamtnote “befriedigend”: Obwohl erheblich teurer als alle Top-Modelle reichen die beiden teuersten Standard-Rauchmelder von Cautiex (Bild) und Joel nicht an diese heran.

Die Top-Rauchmelder aus dem Vergleichstest der Stiftung Warentest

In der nachfolgenden Tabelle sehen Sie die Top Standard-Rauchmelder aus dem aktuellen Test der Stiftung Warentest in alphabetischer Folge.

Rauchmelder: Die Top-Modelle

Seit 2017 in ganz Deutschland Pflicht: Rauchmelder sollen in die Wohnung

Seit 1. Januar 2017 sind Rauchmelder in ganz Deutschland Pflicht. Obwohl die Gesetzeslage sich von Bundesland zu Bundesland unterscheidet, sind sich die Länder in einer Sache einig: Schlafzimmer, Kinderzimmer und Flure von Aufenthaltsräumen, die als Rettungswege fungieren, müssen Rauchmelder haben. Einige Bundesländer wie Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg und Sachsen schreiben zudem vor, dass auch andere Räume Rauchmelder haben müssen. Zudem unterscheidet sich, wer für den Einbau und die Wartung zuständig ist: Eigentümer oder Mieter der Wohnung. Genauere Informationen finden Sie dazu auf rauchmelderpflicht.eu