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Prozessor kaufen: Die besten Tipps

Intel gegen AMD: Die zwei CPU-Riesen kämpfen seit Jahren um den Markt.


3. Stromverbrauch der CPU

Prozessoren setzen viel Strom in Wärme um. Bei AMD benötigen die Chips bis zu 95 Watt Kühlleistung, bei Intel sind es bis zu 140 Watt. Im Mainstream-Desktop-Bereich sind es allerdings nur bis 65 bzw. 95 Watt. Wer keine halbe Workstation bauen oder gnadenlos übertakten möchte, muss sich beim Netzteil- oder Kühlerkauf nicht allzu viele Gedanken machen. Dennoch: Bevor Sie Komponenten kaufen, sollten Sie die Leistungsaufnahmen aller Teile zusammenzählen, um ein entsprechend dimensioniertes Netzteil auszuwählen.

4. Technische Daten

Anzahl der Kerne, Basistakt, Turbotakt, Level-2-Cache, Level-3-Cache und andere technische Daten sagen einiges über eine CPU aus – sofern man sich mit der Materie gut auskennt und auf dem Laufenden ist. Für die Kaufentscheidung können Sie sich auch einfach an unserer Leistungswertung orientieren.

Profi-Tipp für den Prozessor-Kauf

Wer einen bestehenden Rechner mit einer neuen CPU aufrüsten möchte, muss unbedingt darauf achten, dass der Prozessor zum bestehenden Mainboard und dessen Sockel passt. Für aktuelle CPUs – also zwei bis drei Jahre alt – ist die Wahl zum Glück derzeit recht einfach. Intels Skylake- und Kaby-Lake-CPUs benötigen Sockel 1151, AMDs Ryzen-CPUs benötigen AM4. Dass eine CPU in die Fassung passt, ist allein allerdings noch keine Garantie, dass sie läuft. Am besten ist es, ein aktuelles Board-Handbuch von der Hersteller-Website zu laden und zu konsultieren, da dort normalerweise die aktuellste Liste unterstützter CPUs aufgeführt ist.