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Programmiersprache Go profitiert vom Cloud-Hype

Programmiersprachen-Ranking: TIOBE sieht Go als Sprache des Jahres 2016

Mit der Zunahme von Containerisierungsprojekten rund um Docker und Kubernetes kommt auch Googles Sprache Go immer häufiger zum Einsatz. Acht Jahre nach ihrem Start gehört sie zu den populärsten Programmiersprachen.

Mit der im August erfolgten Freigabe von Version 1.9 hat Google seiner Programmiersprache Go vor allem Verbesserung von Laufzeitumgebung und Tooling spendiert. Acht Jahre nach dem offiziellen Start der inzwischen von einer Community weiterentwickelten Open-Source-Sprache Go stehen die Weichen für eine zweite Hauptversion der Programmiersprache in Richtung besserer Skalierbarkeit. Ein Teil der dafür erforderlichen Änderungen wird sich mit der bisherigen Go-Version nicht umsetzen lassen. Auf dem Weg zu Go 2.0 gilt es daher, den Großteil der aktiven Entwickler mitzunehmen – und das dürften viele (Laut Go-Blog bis zu einer Million) sein, denn Go zählt aktuell zu den beliebtesten Programmiersprachen.

Nachdem TIOBE im regelmäßigen Programmiersprachen-Ranking Go bereits 2016 zur Sprache des Jahres gekürt hatte, konnte sich Go im aktuellen GitHub Octoverse erstmals unter den Top Ten platzieren – vor C und Typescript. In der kürzlich von New Relic veröffentlichten Auswertung der Diskussionen bei Stack Overflow taucht Go als einzige unter den Top 5 der beliebtesten wie auch der gefragtesten Programmiersprachen auf.

Die Popularität hat Go zu einem Großteil sicher dem weitverbreiteten Einsatz im Cloud Computing zu verdanken. Schon 2014 hatte Red-Monk-Analyst Donnie Berkholz Go zu der kommenden Sprache für Cloud-Infrastrukturen erklärt. Inzwischen kommt Go in nahezu jeder etablierten Cloud-Plattform zum Einsatz – darunter Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP) und Microsoft Azure. Vor allem Containerisierungstechniken wie Docker, Kubernetes, Openshift und Cloud Foundry bauen auf Go.


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