/Opera-Browser: Videos gucken mit VR-Headset

Opera-Browser: Videos gucken mit VR-Headset

Opera-Browser: Videos gucken mit VR-Headset


Daniel Berger

(Bild: Opera)

Die Entwicklerversion des Opera-Browsers unterstützt 360-Grad-Videos, die man mit einem VR-Headset wie der Oculus Rift anschauen kann. Zusätzliche Software ist für die “persönliche Kinoerfahrung” nicht nötig.

Die aktuelle Entwicklerversion des Opera-Browsers verfügt über einen eingebauten VR-Player. Mit ihm lassen sich 360-Grad-Videos mit VR-Headsets direkt über den Browser anschauen. Opera unterstützt populäre Brillen wie die HTC Video oder die Oculus Rift. Außerdem funktionieren alle Geräte, die OpenVR-kompatibel sind. Mit Smartphone-Halterungen wie dem Google Cardboard funktioniert Operas VR-Player jedoch nicht.

Rundum-Videos und VR-Inhalte sind zwar eine “aufregende Revolution”, schreibt Opera-Produktmanager Andrzej Czarnecki. Doch für VR-Brillen-Besitzer sei es bislang schwierig gewesen, VR-Inhalte mit ihren Headsets zu genießen. Das liege am begrenzten Software-Support, so Czarnecki. Um ein VR-Video aus dem Web zu schauen, seien einige Umwege nötig: Der Nutzer muss den Clip komplett herunterladen, den Browser schließen und einen separaten Player starten. “Das verschwendet wertvolle Zeit und Bandbreite”, findet Czarnecki. Deshalb haben die Opera-Entwickler eine VR-Abspielfunktion direkt in den Browser eingebaut.

Eine persönliche Kinoerfahrung

Die Entwicklerversion 49 erkennt automatisch ein installiertes VR-Headset. Dann blendet der Browser auf Videos einen Button ein: “Watch in VR”. Ein Klick startet die Wiedergabe des Videos in der VR – das klappt auch mit “flachen” 2D-Clips. Besonders beeindruckend sind aber natürlich spezielle 180- und 360-Grad-Videos, die es etwa auf YouTube gibt. Opera verspricht den Nutzern eine “persönliche Kinoerfahrung”. Der Browser soll außerdem WebVR vollständig unterstützen, wenn der neue Standard ausgereifter und “bereit für großartige VR-Inhalte ist”, kündigte Andrzej Czarnecki an.

Opera spielt VR-Videos direkt im Browser ab – man braucht nur noch eine VR-Brille.

(dbe)