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Opera 49: Smileys und einfache Einrichtung

Opera 49: Smileys und einfache Einrichtung

Screenshots lassen sich in Opera nun mit Emojis verschönern.

Die frisch veröffentlichte Version 49 von Operas Desktop-Browser bringt eine Bildbearbeitung fürs Screenshot-Tool und arbeitet besser mit VR-Headsets zusammen.

Opera Software hat Version 49 ihres Browsers für Windows, Linux und macOS veröffentlicht. Damit einher geht ein Update der Browser-Engine, die im wesentlichen Chromium 62 entspricht, allerdings wie gewohnt mit einigen Opera-spezifischen Tweaks.

Die auffälligste Neuerung in Opera 49 gilt dem Screenshot-Werkzeug (“Momentaufnahme” beziehungsweise “Snapshots”), das seit der Vorgängerversion in der Seitenleiste liegt. Damit lassen sich nämlich nun auch die erzeugten Bilder bearbeiten: Der Benutzer kann Emojis, Webcam-Fotos, Freihandzeichnungen, Pfeile oder einen Weichzeichner über die Bildschirmausschnitte legen und sie so zum Beispiel für die Weitergabe an andere Nutzer aufbereiten – wie man es etwa von WhatsApp & Co. kennt.


Der Opera-Browser lässt sich nun etwas einfacher einrichten.

Der Opera-Browser lässt sich nun etwas einfacher einrichten.

Was allerdings noch fehlt, ist die Integration in eben diese Messenger (WhatsApp, Facebook Messenger, Telegram und nun auch VK Messenger), die ebenfalls über die Seitenleiste zugänglich sind. Für Traditionalisten mögen solche Features, die auf das Experiment Opera Neon zurückgehen, überflüssige Spielerei sein, aber Opera versucht damit, den Browser für die an Apps und Messenger gewöhnten Nutzer neu zu erfinden.

Der Dialog “Einfache Einrichtung” ersetzt auf der Startseite die Funktion “Startseite anpassen”. Dahinter verbirgt sich eine Auswahl einiger der wichtigsten Funktionen, die sich vor allem (aber nicht nur) an neue Nutzer wendet – Oberflächenanpassungen, Werbeblocker, Lesezeichen-Import, Browserdaten löschen.

Opera 49 kann 360-Grad-Videos direkt auf Headsets wie der Oculus Rift oder der HTC Vive abspielen. Zu den weiteren Änderungen zählt, dass sich Erweiterungs-Icons per Drag und Drop umsortieren lassen, sowie das neue Design des privaten Modus. Unter Windows und Linux funktioniert die History nun besser über mehrere Browser-Fenster hinweg.
(Herbert Braun) /


(dbe)