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Opel Vivaro Life (2017): Vorstellung Opel wildert bei den Lifestyle-Vans

— 07.09.2017

Opel wildert bei den Lifestyle-Vans

Opel möchte mal wieder beim VW Multivan wildern. Mit dem Vivaro Life bringen die Rüsselsheimer einen Transporter mit sieben Sitzplätzen und einer Schlafmöglichkeit.

Opel greift den Multivan an! Der Vivaro bekommt eine Schlafbank und wird damit zum mobilen Hotelzimmer.

Opel stellt seinen Kleinbus Vivano auf der IAA 2017 in Frankfurt (14. bis 24. September) in der Ausstattungslinie “Life” vor. Der Namenszusatz verspricht Alltagstauglichkeit und rudimentäre Camping-Qualitäten, denn die Rückbank kann zu einem Zwei-Meter-Bett umgeklappt werden. Damit wildern die Rüsselsheimer im Revier des Platzhirschen VW Multivan. Das Wohn- und Freizeitmobil soll sich wie ein Pkw anfühlen und durch ein Schienensystem im Boden variabel auf die Alltagsanforderungen angepasst werden können. Der Life verfügt über drei Sitzreihen. Serienmäßig sind die um 360 Grad drehbaren Sitze in der zweiten Sitzreihe und eine verschiebbare Schlafbank in der dritten Reihe.

Um das Fahrzeug wohnlich zu gestalten, bietet Opel den Vivaro Life schon in der Serie mit voll verkleidetem Innenraum an. Eine LED-Deckenbeleuchtung, zwei USB-Steckdosen, ein 220-Volt-Spannungswandler und Klimaautomatik gehören ebenso zur Basis.

Zweite Generation des Alltagscampers bei Opel

Die Sitze der zweiten Sitzreihe lassen sich 360 Grad drehen. Dadurch wird der Fond zum Wohnzimmer.

Um die Zeit im Bus angenehmer zu gestalten, bietet Opel einen optionalen Klapptisch zwischen Sitzreihe zwei und drei an, für mehr Privatsphäre können verdunkelte Scheiben bestellt werden. Damit der Wochenendtrip nicht an zu kalten Temperaturen scheitert, lässt sich eine Standheizung in der Aufpreisliste ankreuzen. Bereits die erste Generation des Vivaro bot Opel ab 2003 als Life-Version an. Damals übernahm Campingbus-Spezialist Westfalia den Ausbau zum Teilzeit-Wohnmobil. Jetzt nimmt Opel den Umbau wie es scheint selbst in die Hand. Der Vivaro wird seit 2001 zusammen mit Renault-Nissan entwickelt und gebaut. Die zweite Generation rollt seit 2014 auf deutschen Straßen und wurde noch mehr in Richtung Pkw getrimmt.

Motoren vermutlich mit dem Vivaro Combi gleich

Dank der umlegbaren Rücksitzbank mutiert der Kofferraum zur Zwei-Meter-Spielwiese.

Was das Motorenportfolio angeht, wird Opel vermutlich auf die bisherigen Motorisierungen aus der Vivaro Reihe zurückgreifen. Daraus würde resultieren, dass der Life mit drei Dieseln angeboten wird. Alle Aggregate sind mit 1,6-Litern Hubraum ausgestattet. Sie unterscheiden sich in ihrer Leistung und der Anzahl der Turboladern. Den Anfang macht der einfach aufgeladene 95 PS Motor, im Mittelfeld findet sich der 125 PS Bi-Turbo und als Top-Motor steht der 145 PS zur Verfügung – ebenfalls mit zwei Turbos. Über die Preise spricht Opel bislang nicht. Der günstigste Combi kostet aber derzeit 26.975 Euro (mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 2,7 Tonnen).