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Noch nie lebten so viele Ausländer in Deutschland

Mehr als 10 Millionen Ausländer leben aktuell in Deutschland.
Bild: dpa

Mehr als zehn Millionen Ausländer leben in Deutschland – so viele wie nie zuvor. Die Zahl der Menschen ohne deutschen Pass hat in den Jahren 2015 und 2016 zusammen um 23 Prozent oder fast 1,89 Millionen zugenommen, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Dies ist die höchste Zahl seit er Einrichtung des AZR im Jahr 1967.

Erstmals leben mehr als zehn Millionen Ausländer in Deutschland

Hauptursache ist die Zuwanderung, vor allem von Flüchtlingen und aus der EU. Seit Beginn 2015 kamen laut “spiegel.de” fast 520.000 Syrer, 178.100 Afghanen und 138.500 Iraker in die Bundesrepublik. Zudem betrug der Zuzugaußerhalb der Europäischen Union betrug den Angaben zufolge seit Anfang 2015 knapp 1,3 Millionen. Die Zuwanderung aus EU-Mitgliedsstaaten spielte jedoch keine große Rolle mehr. Nur wenige Migranten ausden von der Eurokrise betroffenen Mittelmeerstaaten Griechenland, Italien, Portugal und Spanien reisten nach Deutschland ein. Die Zahl der Geburten der ausländischen Bevölkerung lag zudem in den beiden Jahren zusammen um rund 98 700 über der der Todesfälle.

Etwa 229 800 Menschen wurden eingebürgert und damit aus dem Ausländerzentralregister gelöscht. Ausländer in Deutschland sind durchschnittlich 37 Jahre und sieben Monate alt und leben seit 15 Jahren und fünf Monaten in der Bundesrepublik.

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mag/news.de/dpa