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MongoDB will an die Börse

(Bild: Garrett Heath, CC BY 2.0 )

Das US-Softwareunternehmen MongoDB will an die Börse gehen. Zwar macht der Datenbank-Anbieter noch konstant Verlust, aber die Umsätze steigen gleichzeitig rasant. Wie vorgeschrieben, weist das Unternehmen auch auf Risiken hin.

Der Datenbank-Anbieter MongoDB will an die Börse gehen und hat bei der US-Börsenaufsicht die nötigen Dokumente hinterlegt. Darin verweist das Unternehmen auf ein massives Nutzerwachstum, benennt aber auch die kontinuierlich hohen Verluste. So hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren jeweils zwischen 70 und 90 Millionen US-Dollar verloren und auch im ersten Halbjahr 2017 waren es bereits 45 Millionen US-Dollar. Andererseits stiegt der Umsatz aber von 40 Millionen US-Dollar im Jahr 2014 auf über 101 Millionen im vergangenen Jahr und bereits 68 Millionen US-Dollar in den ersten Monaten von 2017. Angesichts dieser Struktur der Finanzen und der harten Konkurrenz sei die künftige Unternehmensentwicklung nicht sicher, ergänzt MongoDB.

In der Erklärung an die Börsenaufsicht SEC weist MongoDB außerdem auf die Risiken des eigenen Geschäfts mit Open-Source-Software hin. So sei die aktuelle Version des Community Servers unter der GNU Affero General Public License version 3 beziehungsweise AGPL veröffentlicht worden. Gerichte könnten aber entscheiden, dass die nicht durchsetzbar ist, woraufhin Konkurrenten den Code nutzen könnten, um eigene Produkte zu vermarkten. Insgesamt ist das Unternehmen aber überzeugt, dass das eigene Geschäftsmodell – bestehend aus einer frei verfügbaren Version und der Lizenzierung einer umfangreicheren Variante – gewinnbringend und zukunftsträchtig ist. Nun werden Investoren gesucht.


(mho)