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Mini John Cooper Works GP Concept (2017): Alle Infos und Bilder! Mini zelebriert Rennhistorie

— 06.09.2017

Mini zelebriert Rennhistorie

Mini feiert auf der IAA das 50. Jubiläum seines ersten Sieges bei der Rallye Monte Carlo. Und zwar mit einer Studie. Das Mini John Cooper Works GP Concept ist radikal auf Rennsport getrimmt.

Mini präsentiert auf der IAA 2017 (14. bis 24. September) das John Cooper Works GP Concept. Die radikal sportlich gehaltene Studie soll an den ersten Sieg eines Mini Coopers bei der Rally Monte Carlo erinnern, der sich in diesem Jahr zum 50. Mal jährt. Das Auto knüpft an die limitierten Sondereditionen John Cooper Works GP von 2012 und den Mini Cooper S mit John Cooper Works GP Kit von 2006 an.

Die Rückleuchten tragen stolz den Union Jack.

Wie bei allen Cooper-Modellen ist der Doppelrohrauspuff mittig angeordnet und wie schon bei der Mini Electric Studie bildet das Lichtdesign der Rückleuchten die britische Flagge. Auch der Dachspoiler fällt sofort ins Auge. Außerdem verfügt das Fahrzeug über einen Überrollbügel aus Aluminium und markante Lufteinlässe an der Front. Die Spur ist deutlich breiter und die Radhäuser wurden ausgestellt, um Platz für die Räder mit 19 Zoll großen Felgen zu schaffen. Oberhalb der Radhäuser sind monströse Luftleitbleche angebracht. Die Nummer 59 auf der Flanke erinnert an das Erscheinungsjahr des Ur-Minis (1959).

Durch den Einsatz von Leichtbaumaterialien wie Carbon konnte das Gewicht sehr niedrig gehalten werden. Der Außenlack wechselt je nach Lichteinfall zwischen den Farben Grau und Schwarz. Manche Karosserieteile sind als Kontrast in ein mattes Rot gehüllt. Zum Antrieb macht Mini noch keine Angaben.

Eine puristische Innenausstattung mit Teilen aus dem 3D-Drucker

Das Cockpit ist spartanisch wie in einem Rennwagen.

Das Cockpit des Cooper Works GP Concept ist konsequent auf Rennsport zugeschnitten. Außer dem Überrollbügel ist es mit zwei Schalensitzen mitsamt Fünf-Punkt-Gurten ausgestattet. Die Sitzwangen und Kopfstützen der Studie sind mit Glattleder bezogen. Die schwarz-weißen Sitzflächen wiederum wurden im 3D-Drucker aus Textilfasern hergestellt. Auch einige Bauteile in den Türen und auf dem Armaturenbrett wurden mit Hilfe von 3D-Druck produziert. Geschaltet wird das Cooper Works GP Concept über Paddles am Lenkrad. Die wichtigsten Informationen werden dem Fahrer auf einem digitalen Kombiinstrument und zusätzlich auf einem Head-up-Display angezeigt. Die einstellbaren Funktionen des Fahrzeugs werden auf einem Zentralinstrument mit Touchpad eingestellt. Ein Not-Aus-Knopf rundet die Rennsport-Ausstattung ab.