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Mercedes GLG (2020): Vorschau Mercedes plant einen kantigen GLE-Ableger

— 08.09.2017

Mercedes plant einen kantigen GLE-Ableger

Zusätzliche Karosserievarianten machen keinen großen Aufwand, können aber viel Geld in die Kasse spülen. Mercedes denkt deshalb über den GLG nach – einen kantigen Ableger des nächsten GLE.

Ein Mercedes wie mit der Axt geschlagen: 2020 könnte der GLG vorfahren – Basis ist der nächste GLG.

Der GLG steht noch auf wackeligen Beinen, es gibt (noch) keine Projektnummer, keinen fixen Einsatztermin. Aber weil Mercedes gelernt hat, für einen sehr niedrigen dreistelligen Millionenbetrag zusätzliche Karosserievarianten zu bauen, ist fast alles möglich – auch ein kantiger Ableger des nächsten GLE, der ab 2020 gebaut werden könnte. Von der Positionierung her entspricht der GLG dem Range Rover Sport mit Offroad-Paket. Auf jeden Fall soll der GLG bestens gerüstet sein für größere Fluchten abseits befestigter Straßen. Dafür sorgt das vermutlich serienmäßige Offroad-Technik-Paket mit höhenverstellbarer Luftfederung und drei Differenzialsperren.

Technik aus dem Regal

Im GLG wäre wegen des längeren hinteren Überhangs sogar bequem Platz für bis zu sieben Personen. Die dritte Sitzreihe kann man als Option auf Knopfdruck hochstellen und flachlegen. Die Technik stammt aus dem Mercedes-Regal: Vier-, Sechs- und Achtzylinder, dazu ein Plug-in-Hybrid samt 90-kW-E-Baustein. Mercedes-Kunden, die in dieser Klasse ein rein elektrisch angetriebenes SUV fahren wollen, müssen bis 2022 auf den EQ-S warten.

Autoren: Georg Kacher, Michael Gebhardt