/Mehr als 200 Tote! Tunnel stürzt nach Atom-Tests ein

Mehr als 200 Tote! Tunnel stürzt nach Atom-Tests ein

Kim Jong-uns Regime fährt eine harte Linie und testet unermüdlich nukleare Waffen.
Bild: dpa

Angeblich sollen in Nordkorea mehr als 200 Menschen getötet worden sein, als in Punggye Ri ein Tunnel einstürzte. Dieser soll durch Detonationen beim Test nuklearer Waffen herbeigeführt worden sein. Laut Medienberichten sei das gesamte Testgebiet instabil. Der japanische Fernsehsender “TV Asahi” berichtete als erstes über den Vorfall.

Bei zwei Tunnel-Einstürzen sollen in Nordkorea mehr als 200 Menschen gestorben sein

Der Vorfall an sich soll sich bereits am 10. September 2017 ereignet haben. Damals seien bei einem Einsturz in Punggye Ri 100 Menschen ums Leben gekommen. Nun habe ein zweiter Einsturz während der Bergungsarbeiten noch einmal so viele Leben gefordert. Der Sender beruft sich in seinem Bericht auf “mit dem Vorfall vertraute Personen”, schreibt “n-tv.de”. Der Bericht konnte bislang aber nicht bestätigt werden.

Der stärkste Atomtest Nordkoreas soll für Einstürze verantwortlich sein

Am 3. September 2017 gab es den bislang stärksten Atomtest in der Region Punggye Ri. Dadurch sei das Gelände durch die schweren Erschütterungen instabil geworden. Dass das Gebiet weiter als Testgelände gebraucht werden kann, gilt als unwahrscheinlich. Nordkorea testet regelmäßig Raketen und kündigte im September einen Wasserstoffbombentest über dem Pazifik an.

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gea/koj/news.de