/Maker auf der ars electronica: Mini Maker Faire Linz

Maker auf der ars electronica: Mini Maker Faire Linz

Maker auf der ars electronica: Mini Maker Faire Linz


Helga Hansen

In diesem Jahr treffen sich wieder Maker auf dem Technik-Kunstfestival ars electronica: Am 10. September ist die Mini Maker Faire in Linz. Auch an den anderen Tagen gibt es Maker-Highlights zu entdecken.

Maker Faire

Maker Faire

Maker Faires sind Technik- und Kreativfestivals für die ganze Familie, die weltweit stattfinden. Dort kommen alle auf ihre Kosten, die gerne basteln, bauen, erfinden, experimentieren, tüfteln, handwerken und recyclen. Eine Maker Faire inspiriert zum kreativen und spielerischen Umgang mit Materialien und Technik und lädt zum Gespräch mit Gleichgesinnten ein. Vor allem dürfen die Besucherinnen und Besucher auch selbst mit anfassen und Sachen ausprobieren: bei zahlreichen Mitmach-Aktionen wie Experimenten, Workshops oder Kunstprojekten.

In einer Woche, am 6. September, startet im österreichischen Linz die Ars Electronica – weltweit eines der ältesten Festivals, die Technik und Kunst verbinden. Wie im Vorjahr treffen sich am Sonntag dort auch Maker. Die Mini Maker Faire Linz lädt von 10 bis 19 Uhr in der Postcity zum Austauschen und Ausprobieren ein. Die Maker Faire ist Teil des “Festivals im Festival” u19 – Create your World, das Platz für neue Technik und ungewöhnliche Ideen bietet.

Fünf Tage Maker-Workshops

Hier können über den ganzen Festivalzeitraum, vom 6. bis 11. September noch weitere Maker-Projekte getestet werden. Im Workshop #MyRobot werden Roboter aus Alltagsmaterialien gebastelt, mit dem Tiny Drummer können Besucherinnen und Besucher eine arduino-gesteuerte Trommel bauen und das CoderDojo Linz bringt Kindern und Jugendlichen das Programmieren bei. Ein eigens eingerichtetes Fablab stellt außerdem zahlreiche Maschinen zum Ausprobieren bereit. Auch das Make Magazin ist mit verschiedenen Heft-Projektenwie etwa der Wärmebildkamera Termika Fotilo und dem Plüschmonster Noko dabei.

Artificial Intelligence

Thema der Ars Electronica ist in diesem Jahr künstliche Intelligenz. Am Freitag widmen sich eine Reihe an Vorträgen im Symposium “AI – das andere Ich” Fragen wie unserer Erwartung an autonomen Maschinen oder Roboter-Ethik. Zahlreiche Kunst-Installationen gibt es in der Ausstellung “The Internet of Enlightened Things” zu sehen und wer selbst etwas entwickeln will, ist beim Br41n.io-Hackathon gut aufgehoben. Seit 1979 werden bei der Ars Electronica Technik und gesellschaftliche Fragestellungen verbunden und in Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Aufführungen diskutiert.


(hch)