/l+f: Hacker beutet MMO-Spiele aus und macht sich ein schönes Leben

l+f: Hacker beutet MMO-Spiele aus und macht sich ein schönes Leben

l+f: Hacker beutet MMO-Spiele aus und macht sich ein schönes Leben


Dennis Schirrmacher

Einige MMOs kosten nicht nur jeden Monat Geld, sondern können auch dauerhaft als verlässliche Einnahmequelle dienen.



lost+found: Was von der Woche übrig blieb


Manfred (Name von der Redaktion geändert) hackt seit 20 Jahren erfolgreich MMOs, erschleicht sich so unter anderem Premium-Items und verkauft diese gegen Bares. Er hat quasi vor der Industrie die In-App-Käufe erfunden. Das ist sein Full-Time-Job – so finanziert er sich sein komplettes Leben, verrät er dem Lifestyle-Portal Motherboard in einem Gespräch.

Sein Erfolgsrezept: Sich stets unauffällig in Spielen verhalten, sodass niemand merkt, dass etwas nicht korrekt läuft und die Sicherheitslücken für sich behalten. Eigenen Angaben zufolge hat er mittlerweile über 100 Schwachstellen in mehr als 20 Online-Spielen im Portfolio, die er zum Geld verdienen ausnutzt.

1997 startete Manfred als Immobilienhai in Ultima Online. Mit seinem Häuser-Hack verkaufte er auf eBay rund 100 Wohnungen für rund 2000 US-Dollar das Stück. Damit hat er sein Studium finanziert, führt er aus.

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(des)