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iTunes 12.7.2: Fehlerbehebungen, “mehr Leistung”, aber kein iOS App Store

iTunes 12.7.2: Fehlerbehebungen, “mehr Leistung”, aber kein iOS App Store


Ben Schwan

Den App Store sucht man hier vergeblich.

(Bild: Screenshot via 9to5Mac)

Apple hat seine Medienverwaltung aktualisiert. Der iOS App Store ist noch immer nicht zurückgekehrt – wer ihn braucht, muss weiterhin eine Sonderversion verwenden.

Apple hat am Mittwochabend neben macOS 10.13.2 auch noch eine weitere Aktualisierung veröffentlicht: Die Medienverwaltung des Konzerns, iTunes, erreicht Version 12.7.2. Konkrete Angaben zu den enthaltenen Neuerungen machte Apple leider nicht. Man habe “Fehler behoben” und die “Leistung verbessert”, schreibt das Unternehmen im knappen Beipackzettel.

Sicherheitslücken geschlossen?

iTunes 12.7.2 liegt sowohl für macOS (ab 10.10.5) als auch für Windows (ab 7) zum kostenlosen Download vor. Apple könnte mit der Aktualisierung Sicherheitslücken behoben haben – etwa Webkit-Bugs unter Windows –, hat bislang aber keine entsprechenden Angaben in seiner Security-Updates-Übersicht publiziert.

Der iOS App Store bleibt verschollen

Wer gehofft hatte, iTunes 12.7.2 könnte den iOS App Store, den Apple mit iTunes 12.7 zum Frust vieler Nutzer ersatzlos gestrichen hatte, wiederbeleben, wird leider enttäuscht. Wer diesen auf Mac und PC benötigt, muss weiterhin zu einer Sonderversion von iTunes greifen, deren Download hier möglich ist. Es handelt sich um Version 12.6.3. Wer derzeit iTunes 12.6.3 einsetzt, kann nicht automatisch auf iTunes 12.7.2 aktualisieren. Stattdessen muss man sich das Update manuell vom Apple-Server herunterladen, die Windows-Version gibt’s auf iTunes.com.

Einkauf von Anwendungen nur noch auf iPhone und iPad

Apple hat sich nach wie vor nicht zur Streichung des iOS App Store in iTunes geäußert. Seither ist es auf Mac oder PC unmöglich, Apps zu kaufen – stattdessen wird der ganze Kaufprozess auf iPhone und iPad verlagert. Links im Browser führen zwar noch auf Informationsseiten zu den jeweiligen Apps, doch kann man nicht mehr zu iTunes gelangen, um den Kauf abzuschließen. Entsprechend ist auf PC und Mac ausgerichtete Werbung für iOS-Apps praktisch nutzlos – außer der Interessent merkt sich den Namen der Anwendung und gibt sie später auf seinem iPhone oder iPad ein.


(bsc)