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iOS 11.2 bekommt Einführungspreise für Abo-Apps

iOS 11.2 bekommt Einführungspreise für Abo-Apps


Ben Schwan


Einkauf in Apps – hier auch mit Apple Pay.

(Bild: Apple)

Apple versucht, Entwicklern den Einstieg in Abonnementmodelle zu erleichtern. Mit der nächsten iOS-Version dürfen sie reduzierte Locktarife offerieren.

Apple zufolge sind Abo-Anwendungen die Zukunft des iOS-App-Store. Das Unternehmen will es Entwicklern nun einfacher machen, Kunden für solche Dienste anzulocken. Wie Apple Developern zufolge im Beipackzettel für die jüngste, zweite Beta von iOS 11.2 schreibt, wird es mit iOS 11.2 die Möglichkeit geben, “discounted introductory prices”, also reduzierte Einführungspreise, zu offerieren.

Freie Probephase und reduzierte Einführungsphase

Dies gilt für Abonnements, die sich automatisch verlängern und soll zusätzlich zu freien Probephasen anbietbar sein, die es für Abo-Anwendungen bereits heute gibt. Entwickler erhalten dafür Zugriff auf neue Klassen beziehungsweise Properties, über die sie Einführungspreise festlegen können. Die Angebote lassen sich in verschiedenen Sprachregionen anbieten und für diese auch anpassen – Entwickler können also in einem Land mehr verlangen als in einem anderen. Aktuell ist die Funktion allerdings nur im Code von iOS-11.2-Apps nutzbar, ein passendes Gegenstück in Apples Verwaltungswerkzeug iTunes Connect, mit dem Entwickler ihre Apps managen, fehlt derzeit noch und werde “bald” auf der Seite zur Konfiguration der In-App-Einkäufe nachgereicht, so Apple.

Apple hält App-Abos für die Zukunft

Seit Sommer 2016 hat der iPhone-Produzent das Anbieten von Abo-Apps für Entwickler auch noch durch eine andere Maßnahme attraktiver gemacht. Entwickler müssen nun nur noch im ersten Jahr volle 30 Prozent Provision an Apple abführen, nach einem Jahr fällt dieser Betrag auf 15 Prozent. Dies gilt allerdings nur dann, wenn der jeweilige Abonnent wirklich so lange dabeibleibt.

Neuer Sheriff im App Store

Apple hatte im vergangenen Jahr damit begonnen, den App Store umzubauen. Marketingboss Phil Schiller ist mittlerweile auch für diesen Bereich verantwortlich und führte als eine der ersten Neuerungen die Möglichkeit für alle App-Kategorien ein, Abos als Geschäftsmodell zu nutzen. Apple zufolge ist diese Variante für Entwickler langfristig besser als bezahlte Upgrades. Diese bietet der App Store nach wie vor nicht an, was bedeutet, dass viele Developer bei größeren Neuerungen ganz neue Versionen ihrer Apps anbieten müssen.

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(bsc)