/Intel gibt VR-Brille “Project Alloy” auf

Intel gibt VR-Brille “Project Alloy” auf


Intel Project Alloy: Prototyp auf der CES 2017

(Bild: heise online / jkj)

Mangels Interesse von Partnerfirmen stellt Intel die Entwicklung der VR-Brille “Project Alloy” ein, die als Besonderheit auch die PC-Technik enthält.

Mitte 2016 hatte Intel die selbst entwickelte VR-Brille “Project Alloy” angekündigt, die dank eingebauter PC-Technik kabellos und autonom arbeiten kann. Auf der Consumer Electronics Show (CES) zum Jahresbeginn 2017 in Las Vegas konnte heise online ein Entwicklermuster ausprobieren.

Nun hat Intel jedoch die Arbeiten an Project Alloy eingestellt und erklärte gegenüber RoadtoVR.com, man habe zu wenige interessierte Fertigungspartner gefunden.

Intel will aber weiterhin Komponenten für AR- und VR-Technik anbieten, insbesondere die Tiefenkamera RealSense. Deren aktuelle Baureihe Intel RealSense D400 gibt es etwa auch als Einbaumodule für Embedded Systems. Das RealSense SDK für Windows hat Intel allerdings ebenfalls eingestellt und verweist auf das neuere Cross-Platform API für RealSense-Geräte.

Zum Start des Windows 10 Fall Creators Update sollen einige neue “Mixed Reality”-Brillen kommen, etwa von Acer, Asus, Dell (Visor) und HP. Die Lenovo Explorer beispielsweise will MediaMarkt ab dem 17.10.2017 für 450 Euro verkaufen.


(ciw)