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Int-Ball: Japanische Kamera-Drohne hilft auf der ISS

Int-Ball: Japanische Kamera-Drohne hilft auf der ISS


Daniel Herbig

Die japanische Raumfahrtbehörde JAXA beglückt die ISS-Besatzung mit einer putzigen Kamera-Drohne, die Bilder und Videos in Echtzeit zu Wissenschaftlern auf der Erde überträgt.

Die Crew der Internationalen Raumstation (ISS) hat Unterstützung bekommen: Int-Ball, eine putzige Kamera-Drohne der japanischen Raumfahrtbehörde JAXA (Japan Aerospace Exploration Agency) filmt Forschungsarbeiten und überträgt die Aufnahmen in Echtzeit an Forscher auf der Erde. Dadurch müssen die Raumfahrer nicht mehr selbst Kameras in der Hand halten, 10 Prozent der Arbeitszeit könnte laut JAXA so eingespart werden.

Die sphärische Kamera-Drohne wurde bereits am 4. Juni zur ISS geflogen und erfüllt nun erste Probeaufgaben in der Schwerelosigkeit der Raumstation. Sie kann sich dabei autonom bewegen oder vom Kontrollzentrum aus gesteuert werden. Den Kern von Int-Ball bildet eine kubische Kontrolleinheit, die mit einem 3-Achsen-Gyroskop ausgestattet ist.

Int-Ball befindet sich noch in der Testphase. Die Technik der Kamera-Drohne soll mithilfe der Experimente im japanischen ISS-Modul Kibo weiter verbessert werden.


(dahe)