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In-Skill-Käufe: Mit Alexa-Skills mehr Geld verdienen

Amazon Echo Look mit Alexa

Skill-Anbieter können bald Geld mit “In-Skill-Käufen” verdienen.

(Bild: Amazon )

Mit Alexa-Skills lässt sich künftig mehr Geld verdienen: Dank einer neuen In-Skill-Zahlungsfunktion können die Anbieter etwa zusätzliche Premium-Inhalte verkaufen. Prime-Kunden sollen Rabatte bekommen.

Amazon hat neue Möglichkeiten vorgestellt, mit Alexa-Skills Geld zu verdienen. Mit einer Zahlungsfunktion, die in die Skills integriert wird, kassieren die Anbieter bald Einmalzahlungen oder verkaufen laufende Abos. Diese “In-Skill Käufe” ähneln den In-App-Käufen bei Smartphones und sollen im Laufe des nächsten Jahres verfügbar sein. Derzeit ist die neue Bezahlfunktion nur in der Entwicklervorschau verfügbar; Interessenten können sich ab sofort für einen Test anmelden.

Die Skill-Anbieter haben später “in einigen Fällen” die Wahl, den Prime-Kunden einen Preisnachlass auf “Premium-Inhalte” zu gewähren oder diese sogar gratis anzubieten. Die Rechnung übernimmt dann Amazon, die Skill-Anbieter gehen also nicht leer aus. Amazon will mit den Rabatten und Geschenken sein Prime-Angebot noch schmackhafter machen.

Ebenfalls neu für Skills ist die Möglichkeit, die Zahlungen über “Amazon Pay” abzuwickeln. Die Kunden müssen ihrer Alexa also keine Zahlungsdaten diktieren, wenn diese bereits im Amazon-Account hinterlegt sind. In den USA können die Alexa-Nutzer per Zuruf etwa Essen bei TGI Friday’s bestellen und bequem via Amazon Pay bezahlen.

Zu den ersten Skills, die die In-Skill-Kaufoption bereits anbieten, gehört “Jeopardy!”. Spieler können dort zusätzliche Spielinhalte käuflich erwerben. Auch die Jeopardy-Ableger “Teen” und “Sports” sollen um Abo-Modelle erweitert werden. Bei PC-Spielen sind ähnliche Mikrotransaktionen höchst umstritten und bei Spielern ziemlich unbeliebt. Immerhin lässt sich auch Gutes tun: Gemeinnützige US-Organisationen planen, Spenden mit Alexa und Amazon Pay zu sammeln.


(dbe)