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IFA: Teufel-Lautsprecher: Höllisch laute Audiokisten bekommen Bluetooth


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Teufel-Lautsprecher: Höllisch laute Audiokisten bekommen Bluetooth


Julius Beineke

Teufels Top-Seller: Der kleine Bluetooth-Töner Boomster in Neuauflage. Nun mit Display, DAB+ und Teleskopantenne.

(Bild: Teufel)

Teufel hat Raumfeld-Produkte in Teufel umbenannt und ihre neuen Geräte mit Bluetooth ausgerüstet. Auf der IFA waren die Berliner Audiotechniker, um Besucher und Aussteller ordentlich mit Sound zu versorgen.



Höllisch laut: Lautsprecher-Macher Teufel integriert Raumfeld-Technik in neue Audiokisten

Der Rockster bietet Bluetooth, Gitarren- und Mikrofon-Eingänge sowie ein integriertes Mischpult. Für 20 Stunden soll er basslastigen Sound mit bis zu 120 db ins Publikum schieben.

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Raumfeld heißt nun Teufel – die Marke des 2010 übernommenen Streaming-Spezialisten ist vollends vom Aufkäufer und Lautsprecher-Macher geschluckt worden. Dazu bekamen einige Teufel-Geräte neben kleinen technischen Neuerungen ein Bluetooth-Upgrade spendiert.

Auf der IFA hatte die Firma Teufel fast ihr gesamtes Sortiment an Beschallungs-Equipment dabei: Von Kopfhörern und Headsets über Soundbars und vernetzte Audiosysteme diverser Größen bis hin zu portablen Bluetooth-Lautsprechern. Wir haben uns einige Highlights zeigen lassen.

Lärmkisten

Der Platzhirsch war der Rockster genannte, portable Bluetooth-Lautsprecher – in neu aufgelegter Version. Teufel verspricht, dass das Gerät mit bis zu 122 Dezibel beschallen kann, wo der Vorläufer nur 115 db schaffte. Außerdem soll der integrierte Akku mittlerweile bis zu 20 Stunden halten – die Lautsprecher lassen sich aber auch extern mit Strom versorgen, .

Darüber hinaus bietet der Rockster zwei mischbare Bluetooth-Eingänge (4.0 mit aptX) sowie Anschlüsse für Musik-Peripherie. Ein kleines Mischpult mit Crossfader ist ebenfalls integriert. Portabel ist der Trümmer technisch gesehen schon – jedenfalls, wenn man man 30 Kilogramm schleppen möchte. Beim Transport der Holz- und Kunststoff-Box helfen eingebaute Griffstücke und Rollen.



Der Rockster Air kostet und wiegt gut die Hälfte des großen Bruders. Wie die große, lässt sich auch die Air-Box per XLR-Kabel mit weiteren Rockstern koppeln und dank 35mm-Flansch auf Stativen montieren.

Der Rockster Air kostet und wiegt gut die Hälfte des großen Bruders. Wie die große, lässt sich auch die Air-Box per XLR-Kabel mit weiteren Rockstern koppeln und mit 35mm-Flansch auf Stativen montieren.

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Für den kleinen Lärm zwischendurch gibt es alternativ auch den neuen Rockster Air. Der soll nur gemütliche 15 Kilo wiegen, aber trotzdem kratzfreien Lärm mit bis zu 110 Dezibel aus einem extrabreiten Hochton-Horn unter die Leute bringen. Auch hier ist ein kleines Pult integriert, mit dem sich bis zu vier verschiedene Quellen – zwei davon Bluetooth – mit einander mischen lassen sollen.

Beide Rockster kommen Ende des Jahres auf dem Markt – der große für knapp 1000 Euro, der kleine Bruder für etwa 600 Euro. Wie auch die restliche neue Hardware, sind die beiden Bluetooth-Kisten bereits vorbestellbar.