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IFA: Invoxia Roadie: GPS-Tracker mit bis zu acht Monaten Laufzeit


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Invoxia Roadie: GPS-Tracker mit bis zu acht Monaten Laufzeit


Alexander Spier

Sieht aus wie ein USB-Stick, ist aber der GPS-Tracker Invoxia Roadie im Aluminiumgehäuse.

(Bild: Invoxia)

Der GPS-Tracker Roadie setzt auf Niedrigenergienetze wie LoRa statt Mobilfunk und soll so bis zu acht Monate mit einer Akkuladung durchhalten. Selbst bei ständiger Lokalisierung soll der Tracker in Form eines USB-Sticks zwei Wochen durchhalten.

Der französische Hersteller Invoxia hat auf der IFA einen GPS-Tracker vorgestellt, der mit besonders langer Laufzeit glänzen soll. Der Invoxia Roadie will das einerseits durch die Nutzung von sogenannten Niedrigenergienetzwerken (Low Power Wide Area Network, LPWAN) erreichen, andererseits durch Geofencing mithilfe von WLANs in der Nähe, so dass die GPS-Ortung nur im Bedarfsfall aktiv wird.

Der Roadie kann mehrere LPWANs nutzen, je nach dem, was in Reichweite liegt: Zum einen das LoRa-Netzwerk (Longe Range WAN) und zu einem späteren Zeitpunkt auch Sigfox. Die beiden für IoT-Geräte entwickelten Netzwerke haben den Vorteil, dass sie eine relativ große Abdeckung erreichen, aber nicht auf die energiehungrigen Mobilfunknetze angewiesen sind.

Eine SIM-Karte braucht der Roadie daher nicht und auch monatliche Kosten fallen zunächst nicht an. Zumindest die ersten drei Jahre ist die Verbindung im Kaufpreis von knapp 100 Euro drin, danach kostet ein Jahresabo 10 Euro. Allerdings spricht Invoxia nur von einem Abo für ein Netzwerk, ob man sich aktiv für eines der unterstützten Netzwerk entscheiden kann oder muss, ist nicht klar.

Drei Modi für besserer Akkulaufzeit



In der zugehörigen App kann der Standortverlauf des Trackers nachvollzogen werden.

In der zugehörigen App kann der Standortverlauf des Trackers nachvollzogen werden.

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Bild: Invoxia



Der GPS-Tracker kennt drei verschiedene Modi: Schule, Alltag und Intensiv. Im Schulmodus wird alle 5 Minuten eine Benachrichtigung ausgesendet, wenn der Tracker einen vergebenen Bereich verlässt. Im Alltagsmodus wird alle zehn Minuten die Position aufgezeichnet, wenn sich der Tracker in Bewegung befindet. In diesem Modus reicht der Akku dann bis zu acht Monate. Im intensiven Modus wird jede Minute die Position aufgezeichnet, die Energie reicht dann für bis zu zwei Wochen.

Abrufen lässt sich die Position über das Smartphone per App. Auch die zurückgelegte Strecke kann die App anzeigen. Außerdem wird man sofort benachrichtigt, wenn Roadie eine bestimmten Bereich verlässt. Geht man davon aus, dass etwa das überwachte Fahrrad gestohlen wurde, lässt sich der Tracker-Modus auch aus der Ferne ändern.

Der GPS-Tracker ist etwas größer als ein USB-Stick und hat ein Aluminiumgehäuse. Er wird per MicroUSB geladen. Das Gerät wird zunächst in Frankreich starten und im Laufe des Jahres auch in Deutschland für 100 Euro auf den Markt kommen.

Zur IFA siehe auch die Sonderbeilage von Heise Medien:

(asp)