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IFA: Drohne für professionelle Einsätze von Yuneec


IFA

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Drohne für professionelle Einsätze von Yuneec


Stefan Porteck

Die H520 von Yuneec soll sich für den professionellen Einsatz eignen. Sie wartet dafür mit speziellen Kameras und ausgefeilten Flugmodi auf.

Yuneec zeigt auf der IFA eine Drohne, die sich besonders für den kommerziellen und professionellen Einsatz eignen soll – beispielsweise für Land- und Forstwirte, Rettungskräfte oder für Gebäudeinspektionen. Das Gehäuse der H520 erinnert deutlich an die Typhoon H. Auffälligster Unterschied ist die leuchtend orange Farbe, dank der man den Hexakopter leichter auf Sicht fliegen kann.

Unter der Haube hat Yuneec einige Veränderungen vorgenommen. So soll die HS mit 500 Metern eine höhere Flughöhe und mit 120°/s eine schnellere Rotationsgeschwindigkeit erreichen. Neben GPS wurden auch Empfänger für Glonass und Galileo verbaut, was für präzisere Flugbahnen sorgen soll. Die Fernbedienung STS16S ähnelt ebenfalls der der Typhoon H, arbeitet aber mit anderer Software. Damit lassen sich die üblichen automatischen Flugmodi aufrufen.

Drohnenpiloten können mit ihr vorab Routen planen. Dabei lässt sich auf der Karte ein Bereich einstellen, den die H520 im Rasterflug abfliegt – praktisch beispielsweise für Landwirte. Mit Hilfe zusätzlicher Software kann man von vorab definierten Gebieten eine verzerrungsfreie und maßstabsgetreue Luftbildaufnahme (Orthofoto) und 3D-Scans erstellen.

Für die H520 sind drei Kameras verfügbar: Die kombinierte Wärmebild- und Restlichtkamera erstellt bei Dunkelheit Full-HD-Videos und 2-Megapixel-Fotos und ein Wärmebild mit 160 × 120 Pixeln. Die Fernbedienung zeigt beide Ansichten Picture-in-Picture oder das Wärmebild als Overlay. Für Fassaden- und Brückeninspektionen gibt es eine Kamera, deren Objektiv mit etwa 40 mm Brennweite weniger weitwinklig filmt als herkömmliche Drohnenkameras. Für Filmaufnahmen und das Geo-Mapping gibt es eine Weitwinkelkamera, die Videos in 4K aufnimmt und 20-Megapixel-Fotos schießt.

Die Yuneec H520 soll in Kürze auf den Markt kommen und ohne Kamera rund 1500 Euro kosten. Mit Kamera geht es bei 2300 Euro los und endet in der Wärmebild-Nachtsicht-Ausstattung bei 3500 Euro.


(spo)