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IFA: Billige Smartphones ab 70 Euro von Archos


IFA

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Billige Smartphones ab 70 Euro von Archos


Alexander Spier

Eine Wagenladung Smartphones hat Archos zur IFA mitgebracht, von billigen 70 bis 400 Euro.

(Bild: asp)

Archos zeigt viele neue Smartphones für unter 100 Euro: Die Access-Serie startet bei 70 Euro, für 80 Euro gibt es bereits LTE. Die Displaygrößen reichen von 4 bis 5,5 Zoll. Für ein paar Euro mehr bietet die Core-Reihe mehr Leistung und bessere Kameras.

Günstige Smartphones bietet Archos schon lange, mit der Access-Serie geht man auf der IFA noch ein Stück tiefer. Ab 70 Euro starten die neuen Geräte, die es gleich in acht Varianten gibt: Vier mit LTE, vier ohne, dafür noch günstiger. Aber auch im Bereich über 100 Euro bringt Archos zahlreiche neue Modelle in der Core-Serie.

Die Auswahl geht hinauf bis 400 Euro für das Archos Diamond Alpha+ mit 6 GByte und 128 GByte internem Speicher. Überraschend ist hier allerdings auch der Partner: ZTE-Tochter Nubia liefert sowohl Hardware als auch die Software, in den Handel kommt es aber unter dem Archos-Label.

Archos Access

In gleich vier Display-Größen wird es das Archos Access geben: Von 4 Zoll über 4,5 und 5 Zoll bis hinauf zu 5,5 Zoll reicht die Palette. Bis auf das Archos Access 55 mit der größten Bilddiagonale müssen aber alle mit einem kontrastarmen und stark blickwinkelabhängigen TN-Panel vorlieb nehmen. Auch die Auflösung ist schwach, lediglich 854 × 480 Bildpunkte zeigen die TN-Bildschirme. Das IPS-Display im Access 55 bringt es auf ebenfalls magere 960 × 540 Pixel, dafür gibt es die große Version nicht mit LTE.

In allen Varianten steckt ein nicht näher benannter Quad-Core-Prozessor von Mediatek, vermutlich der Preisklasse entsprechend noch mit alten Cortex-A7-Kernen. Ebenfalls identisch sind die 1 GByte Arbeitsspeicher und die 8 GByte interner Speicher, die mit einer MicroSD-Karte erweitert werden können. Die Die Kunststoff-Rückseite lässt sich abnehmen, der Akku dahinter ist wechselbar und reicht von 1200 mAh bis 2300 mAh. Die Kameras knipsen mit 8 und 2 Megapixel.

Den Einstieg markiert das Access 40, das es für 70 Euro mit UMTS gibt und für zehn Euro mehr auch mit LTE. Das größere Access 45 (die Zahl gib die Display-Diagonale an), gibt es nur mit LTE. Es folgt das Access 50, das es mit und ohne LTE gibt. Wahlweise liegen drei bunten Rückseiten in der Packung, wenn man die Color-Version kauft.

Je nach Pressematerial gibt es das Access 40 entweder nur mit UMTS oder auch als LTE-Version. Auch Archos scheint in der Smartphone-Flut ein wenig die Übersicht zu verlieren. Ab September sollen die Geräte nach und nach auf den Markt kommen und maximal 100 Euro kosten. Android 7.0 ist vorinstalliert, Updates nicht zu erwarten.

Archos Core

Ab 100 Euro legt die Core-Serie dank Metallrückseite einen deutlichen edleren Auftritt hin. Zumindest teilweise: Die 5-Zoll-Version Core 50 und Core 50 Lite kommt in drei Farben: Rot, Silber und Schwarz, die restlichen Varianten Core 50 P und Core 55 (P) gibt es nur mit schwarzer Plastik-Rückseite.

Im Core 50 steckt ein unbekannter Quad-Core-Prozessor, 2 GByte Arbeitsspeicher und 16 GByte interner Speicher. In der Lite-Version sind es nur 1 und 8 GByte. Vorhanden sind jeweils MicroSD- und Dual-SIM-Slots und LTE-Mobilfunk. Die IPS-Displays zeigen jeweils 1280 × 720 Pixel und die Kameras knipsen mit 13 und 5 Megapixeln (8 und 2 Megapixeln in der Lite-Version). Die 2000-mAh-Akkus lassen sich allerdings nicht wechseln und sind vergleichsweise mager.

Die P-Varianten liefern fast die doppelte Kapazität mit 3800 mAh beim Core 50 P und 4000 mAh beim Core 55 P. Sie kommen allerdings nun wiederum mit schlechteren Lite-Ausstattung. Auf allen Geräten läuft Android 7, die Preise liegen bei 100 bis 150 Euro. Auch hier fällt der Startschuss im September.

Archos Diamond Alpha+

Das neue Flaggschiff von Archos ist das Diamond Alpha+. Es kommt mit schneller Qualcomm Snapdragon 653 Octa-Core-CPU, 6 GByte RAM und üppigen 128 GByte internen Speicher. Es hat ein Metallgehäuse und eine schickes IPS-Display mit Full-HD-Auflösung auf 5,2 Zoll Diagonale. Auf der Rückseite gibt es einen Fingerabdruckscanner gleich zwei 13 Megapixel-Kameras: Der eine Sensor nimmt Schwarz-Weiß auf, der andere in Farbe. Die vordere Kamera schafft gleich 16 Megapixeln.

Der Akku fasst 3000 mAh und wird per USB-C geladen. Unterstützt werden LTE und schnelles ac-WLAN. Auf dem Smartphone läuft das veraltet Android 6.0 mit einer stark angepassten Oberfläche vom Partner Nubia. Ein Update auf eine neuere Version wollte Archos nicht versprechen.

Ab Oktober soll das Diamond Alpha+ für 400 Euro in den Handel kommen.


(asp)